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Einwohnern stinkt's: Gülle sorgt für Frust

Altenpleen Einwohnern stinkt's: Gülle sorgt für Frust

Viele Leute der Gemeinde Altenpleen (Vorpommern-Rügen) starten eine Unterschriftensammlung, um gegen rücksichtlose Landwirte zu demonstrieren. Die Behörden gehen von einer ordnungsgemäßen Aktion aus.

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Das Ausbringen der Gülle sorgt immer wieder für Frust.

Quelle: Carsten Rehder

Altenpleen. „Im ganzen Dorf stinkt es derart penetrant, dass es nicht mehr auszuhalten ist“, sagt Rainer Behrndt. Der parteilose Bürgermeister der Gemeinde Altenpleen hat die Nase voll. „Letzte Woche von Dienstag bis Freitag war es nicht auszuhalten. Es begann in Oldendorf und zog dann bis Parow. Und das wirklich jeden Tag.“

Man könne nicht die Fenster öffnen, und trotz des schönen Wetters werden einem schlecht an der „frischen“ Luft. „Welch Glück, dass die Kinder Ferien haben und somit auch was davon haben“, sagt er. Nach seinen Recherchen hatte bereits letzte Woche ein Vor-Ort-Termin mit dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt stattgefunden. „Das Amt hält alles für ordnungsgemäß“, wurde mitgeteilt.

Tatsächlich ist es so, dass seit dem 1. Februar laut Düngeverordnung das Ausbringen von stickstoffhaltigen Düngemitteln, so auch von Gülle und Gärresten, erlaubt ist. Entscheidend für die Zulässigkeit ist die Aufnahmefähigkeit des Bodens, die dann gewährleistet ist, wenn die oberste Bodenschicht auftaut. „Also ich gehe davon aus, dass der Boden gefroren war“, schimpft Rainer Behrndt.

Sommer Ines

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