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Stralsund Eltern protestieren gegen gefährlichen Schulweg
Vorpommern Stralsund Eltern protestieren gegen gefährlichen Schulweg
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07:18 22.06.2016
Der neunjährige Willi aus Andershof versucht, die viel befahrene Greifswalder Chaussee zu überqueren. Sollte er ab der 5. Klasse auf die Hermann-Burmeister-Schule gehen müssen, wäre das sein Schulweg – viel zu gefährlich, findet seine Mutter Sandra Huber. Quelle: Alexander Müller
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Stralsund

Eltern aus Andershof wehren sich gegen den Plan der Stralsunder Stadtverwaltung, dass ihre Kinder künftig nach der Grundschule nicht mehr ans Schulzentrum am Sund, sondern auf die Hermann-Burmeister-Schule gehen sollen. Aus ihrer Sicht ist der Schulweg, der über die viel befahrene Greifswalder Chaussee führen würde, zu gefährlich. Die Fahrt mit dem Bus sei zudem zu lang. „Uns die Schule vorzuschreiben, entspricht nicht der freien Schulwahl“, sagt Sandra Huber (42), deren neunjähriger Sohn Willi von der Entscheidung ab der 5. Klasse betroffen wäre.

Auslöser für den Ärger ist, dass die Stadtverwaltung die Schullandschaft in Stralsund wegen steigender Schülerzahlen umstrukturieren muss. Sie hat daher vier Szenarien entwickelt, wie das Problem gelöst werden könnte, sich aber gleichzeitig bereits für eine Variante ausgesprochen: Die Erneuerung der früheren Allende-Schule, die direkt neben der Burmeister-Schule (Grundschule und Regionalschule) steht. Die Grundschüler könnten dann auf das erneuerte Nachbargebäude ausweichen und so Platz für die fünften bis zehnten Klassen schaffen. Die Andershofer sollen dann dort unterrichtet werden, um am Schulzentrum am Sund für Entlastung zu sorgen.

Alexander Müller

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