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Elternrat fordert mehr Sicherheit

Stralsund Elternrat fordert mehr Sicherheit

Kritisiert wird die Verkehrssituation vor der Grundschule „Gerhart Hauptmann“.

Stralsund. Der Schulelternrat der Grundschule „Gerhart Hauptmann“ fordert mehr Sicherheit für die Mädchen und Jungen der Schule. „Seit der Verkehrsfreigabe des sanierten Abschnittes des Frankenwalls vor unserer Grundschule hat sich die Situation für die Kinder und alle anderen Verkehrsteilnehmer nicht verbessert. Eher das Gegenteil ist der Fall: Die Unsicherheit auf allen Seiten ist nicht zu übersehen“, heißt es in einer Stellungnahme des Gremiums.

Die Verkehrsinsel an der Einmündung Blauturmstraße sei viel zu klein und werde von den Kindern auch nicht als Querungshilfe wahr- und angenommen. Laut einem Schreiben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Rostock vom 22. Oktober 2012 an betroffene Eltern soll die Verkehrsinsel auch nicht den Normen entsprechen. Dazu gehöre auch eine nicht ausreichende Beleuchtung.

Inzwischen seien lediglich ein paar weiße Markierungsstriche auf der Fahrbahn aufgebracht worden. Die Insel selbst habe man aber nicht vergrößert. Damit entspreche sie nicht den Anforderungen an eine sichere Querungshilfe.

Wörtlich heißt es weiter: „Für diesen Fall zieht das Landesamt in seinem oben genannten Schreiben ausdrücklich die Wiedereinrichtung eines Fußgängerüberweges in Betracht.“ Darauf reagiere die Stadt jedoch nicht, dort werde abgewartet. Damit werde „also wissentlich das Risiko in Kauf genommen, dass etwas passieren kann, obwohl man um die Unzulänglichkeiten der Schulwegsicherheit weiß.“

Die Stadt berufe sich in ihrer Argumentation auf eine 20 Jahre alte Untersuchung, die sich gegen Fußgängerüberwege als Querungshilfe vor Grundschulen ausspricht: Zebrastreifen würden die Kinder zur Unvorsichtigkeit verleiten, weil sie annehmen würden, dass die Autos automatisch anhielten.

Der Schulelternrat fordert jetzt die Mitglieder der Bürgerschaftsausschüsse für Bau, Umwelt, Ordnung und Stadtentwicklung und für Bildung, Kultur und Sport sowie für Familie und Gleichstellung auf, sich morgens zwischen 7 Uhr und 7.45 Uhr selbst ein Bild von der Gefahrensituation vor der Altstadt-Grundschule am Frankenwall zu machen.

OZ

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