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Er ist noch da, der Ar... in der Hose

Jpwintim1 Er ist noch da, der Ar... in der Hose

Was war ich froh , als ich davon hörte, dass unsere Abgeordneten künftig immer nett und freundlich miteinander umgehen wollen. In geheimer Sitzung hatten die Fraktionschefs und das Präsidium der Bürgerschaft immerwährende gegenseitige Höflichkeit versprochen.

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Klar, in der Sache sollte weiter heftig gestritten werden, aber eben auf einem Niveau, das einem vom Volke gewählten Vertreter würdig ist. Kraftausdrücke aus der untersten Schublade sollten in eben jener bleiben. Und alles, was sich unterhalb der Gürtellinie befindet, kann man zwar nicht vor dem bürgerschaftlichen Tagungsraum ablegen, aber doch wenigstens dort lassen, wo es hingehört. In der Hose nämlich oder gut bedeckt von einem Rock.

Nun ja, was am Donnerstagabend passierte, war dann doch etwas anders. Während einer recht verwirrenden Wahl eines Stellvertreters für ein Mitglied des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport ging es doch ganz schön zur Sache. Hintergrund: Michael Philippen hatte sich von seiner Funktion in dem Ausschuss zurück gezogen, sollte von Thomas Haack (beide Bürger für Stralsund) ersetzt werden. Aber mit einer einfachen Neuwahl wollte sich die Fraktion der beiden Männer nicht zufrieden geben. Sie wollte den Ausschuss komplett neu wählen lassen. Jedenfalls einigte man sich mit den Vorsitzenden der anderen Fraktionen auf eine gemeinsame Kandidatenliste. Und um alles noch ein wenig komplizierter zu machen, setzte Manfred Butter aus der Linksfraktion auch noch eine geheime Abstimmung durch.

Kurt Pagels (SPD) forderte schließlich Philippen auf hohem sprachlichen Niveau auf, er solle doch den „Arsch in der Hose“ haben und öffentlich erklären, warum er das Prozedere mit der Komplettwahl gefordert habe. Philippen blieb stur. Später sagte er auf gleichem Niveau in Richtung Pagels allerdings: „Er ist noch da, der Arsch in der Hose.“


Jens-Peter Woldt über die Hansestadt im Speziellen und den nebensächlichen Rest der Welt.

OZ

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