Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Stralsund Erdgas: Großprojekt wird vorbereitet
Vorpommern Stralsund Erdgas: Großprojekt wird vorbereitet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 05.11.2016
Ortstermin in Gresenhorst: Ruth Bahlmann entzündet die symbolische Erdgasfackel. Quelle: HanseWerk

19 Kilometer lang wird die neue Erdgasschleife von Kenz nach Fuhlendorf sein, die die Firma HanseWerk bauen will. Die entsprechenden Wegenutzungsverträge mit den Gemeinden Divitz-Spoldershagen und Fuhlendorf sind jetzt unterzeichnet worden.

Netz vergrößert sich

14 Kilometer neue Erdgasleitungen wurden in vier Marlower Ortsteilen verlegt. Zuletzt erfolgte das in Gresenhorst, Hausanschlussaufträge liegen hier für 126 Objekte vor, diese Aufträge werden jetzt nach und nach abgearbeitet.

Rund 19 Kilometer Erdgasleitungen sollen nun von Kenz bis nach Fuhlendorf verlegt werden, Baubeginn

ist wahrscheinlich im Frühjahr 2017.

Seit 2014 hatte HanseWerk unter anderem in Löbnitz sowie in vier Marlower Ortsteilen Leitungsnetze gebaut. Gresenhorst ist gerade fertig geworden. Dort wurde diese Woche symbolisch die Erdgasfackel entzündet. Rund 200 000 Euro wurden in Gresenhorst investiert, etwa 4700 Meter Erdgasleitungen sind verlegt worden.

Das Projekt im Barther Umland wird noch aufwendiger. Geplant sind zwei Bauabschnitte. Der erste bindet westlich von Kenz an die vorhandene Erdgasleitung nach Barth an, führt dann über Frauendorf weiter Richtung Divitz. Dort wird die Barthe unterquert. Heutzutage dank Horizontalbohrverfahren keine große Sache mehr. Insgesamt werden im ersten Abschnitt rund zehn Kilometer neue Leitungen verlegt, erläutert Axel Rose von HanseWerk. Abschnitt Nummer zwei beginnt an der Landesstraße 211, nahe der Abfahrt Gutglück. Rund neun Kilometer Leitungen werden im zweiten Abschnitt verlegt, bis zum westlichen Ortsende von Fuhlendorf. Zum ersten Abschnitt gehört eine Gasdruckregelanlage, wie die HanseWerk sie auch in Löbnitz und nahe Rostocker Wulfshagen gebaut hat. Allein auf diese Anlage entfällt ein Kostenaufwand von mehr als 100 000 Euro. Insgesamt wird die neue Erdgasschleife wahrscheinlich mehr als eine Million Euro kosten.

Wie bei allen derartigen Projekten hat das Unternehmen vorab das Interesse der Anwohner erfragt. Aktuell, so Wolf-Axel Rahn, haben 131 Haushalte ihr Interesse bekundet, an das neue Erdgasnetz angeschlossen zu werden. „Sie werden jetzt alle von uns angeschrieben und bekommen ihren Anschlussvertrag zugeschickt“, erläutert Wolf-Axel Rahn.

Zielstellung ist, 2017, sobald das Wetter es zulässt, mit den Bauarbeiten zu beginnen. Deshalb ist der Rücklauf, was die Verträge betrifft, auch wichtig, damit das Unternehmen weiß, welche Grundstücke dann tatsächlich angeschlossen werden sollen.

In den Gemeinden wird das Projekt befürwortet. „,Bei uns ist ja Beginn, die Leitungen führen dann nach Frauendorf und Divitz“, erzählt Christian Haß, Bürgermeister von Divitz-Spoldershagen.

Eberhard Groth, Fuhlendorfs Bürgermeister, weiß aus Gesprächen, dass einige Anwohner auf den Anschluss schon warten. „Ich sehe das positiv. Es eröffnet ja zusätzliche Möglichkeiten“, kommentiert er das geplante Erdgasnetz-Projekt.

Peter Schlag

Herzwochen der Deutschen Herzstiftung beschäftigen sich mit Risikokrankheiten / Ärzte und Schwestern des DRK-Krankenhauses Bartmannshagen laden zu Infoveranstaltung ein

05.11.2016

Tatjana Meissner, eine der erfolgreichsten deutschen Kabarettistinnen und ebenso erfolgreiche Autorin, ist dafür bekannt, dass sie gern über Sex redet. Allerdings nie unter der Gürtellinie.

05.11.2016

Die Integrierte Gesamtschule Grünthal hat den Zuschlag für ein internationales Erasmus-Projekt, ein Förderprogramm der Europäischen Union, erhalten und übernimmt ...

05.11.2016
Anzeige