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Stralsund Erzieher-Notstand: Erste Einrichtung kann nicht eröffnen
Vorpommern Stralsund Erzieher-Notstand: Erste Einrichtung kann nicht eröffnen
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10:24 27.10.2017
In Stralsund und Umgebung werden dringend Erzieher gesucht. Quelle: Verein
Stralsund/Martensdorf/Binz

Wegen Personalmangels geschlossen – ein Horror-Szenario für Sozialeinrichtungen und Kitas in Deutschland. Doch der Fachkräftemangel ist längst überall zu spüren, auch in Mecklenburg-Vorpommern. Und das mit bitteren Folgen.

So kann der Chamäleon-Verein aus Stralsund sein multikulturelles Betreutes Wohnen in Martensdorf nicht eröffnen. „Seit Monaten suchen wir bundesweit einen Erzieher – ohne Erfolg“, sagt Birgit Rubbert, Geschäftsführerin des Vereins, und ergänzt: „Wir haben zig Stellenanzeigen veröffentlicht, auf den Job-Portalen, in sozialen Medien, haben auf Praxismessen geworben. Wir haben uns ganz intensiv bemüht.“

In der Martensdorfer Einrichtung, die neu gebaut wurde, werden vier Jugendliche und im zweiten Bereich Mutter oder Vater mit Kind betreut, die bereits eine Therapie hinter sich haben und im Haus „Cocu“ fit gemacht werden für ein selbstständiges Leben.

12 Erzieher fehlen allein bei jenen Kita-Trägern, mit denen wir gesprochen haben. Tendenz steigend.

2200 bis 2800 Euro hoch ist das Einstiegsgehalt für einen Erzieher nach seiner Ausbildung an der Fachschule. Wobei viele Träger bei einem Einsatz in der Jugendhilfe mehr zahlen als in der Kita.

Gab es vor Jahren noch große Abstände zwischen kommunalen und privaten Trägern, gleicht sich dies mehr und mehr an. Andererseits verhandeln selbst Kommunal-Kitas Haustarifverträge.

Ines Sommer

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