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Stralsund Fahrgäste warten auf Wetterschutz
Vorpommern Stralsund Fahrgäste warten auf Wetterschutz
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00:01 13.01.2018
Bereits seit einem Jahr ist einer der Unterstände an der Haltestelle Knieper West I kaputt. Quelle: Foto: Philip Schülermann
Stralsund

Wer bei Wind und Regen an der Haltestelle Trelleborger Platz auf den Bus wartet, bekommt schnell nasse Füße. An der Rückseite eines der Wartehäuschen fehlt ein Teil der gläsernen Rückwand. Seit mehr als einem Jahr bietet der Unterstand nun bereits keinen Schutz vor den Wetterunbilden mehr. So hat es Inge Walter selbst erlebt, wenn sie mit dem Bus fahren will.

Die 70-Jährige wohnt in Knieper West und ärgert sich darüber, dass die Busnutzer an dieser Haltestelle jeder Witterung schutzlos ausgeliefert sind. „Die Scheiben sind zu Silvester 2016 zu Bruch gegangen“, erinnert sich die Seniorin. „Die Scherben waren schnell weggefegt.“ Mehr ist seither nicht passiert.

Im Takt weniger Minuten fahren an der Busschleife die Linien 3 und 4. Die Haltestelle ist stark frequentiert. „Hier steht man sehr schlecht“, klagt die Seniorin und möchte wissen, warum eine Reparatur so lange dauert. „Ich habe es schon beim Nahverkehr probiert“, sagt sie. Erfolglos, denn dort hieß es, die Stadt sei zuständig.

Bei den Verkehrsbetrieben Vorpommern-Rügen (VVR) ist der Schaden durchaus bekannt. Das zumindest bestätigt VVR-Sprecher Michael Lang. Das Unternehmen sei jedoch nur für den Mast mit dem Fahrplan zuständig. „Wir haben der Stadt aber den Schaden gemeldet.“

Doch im Rathaus wurde gestern Nachmittag dazu auf die Werbefirma Ströer verwiesen, die sich im Rahmen eines Vertrages um die Instandhaltung der Haltestellen kümmern muss.

Bei Ströer in Schwerin versuchte Benjamin von Bodecker noch am Freitagnachmittag das Problem zu lösen. Nach zwei Anrufen stand fest: „Unser Bestandsmanagement in Rostock ist jetzt von dem Schaden in formiert und wird sich der Sache annehmen.“, so von Bodecker. Ein Subunternehmen soll das kaputte Wartehäuschen in den nächsten Tagen zeitnah reparieren.

Warum das alles ein Jahr lang dauern musste, kann der Ströer-Mitarbeiter um diese Zeit von Schwerin aus nicht klären. „Normalerweise läuft es meist so, dass wir über die Busfahrer von solchen Schäden in Kenntnis gesetzt werden“, kann er nur eine Kommunikationspanne auf dem Informationsweg vermuten.

Inge Walter hofft, dass die Scheiben schnell ersetzt werden.

phs/jm

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