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Familienfreundliche Unternehmen gesucht

Stralsund Familienfreundliche Unternehmen gesucht

50 Kooperationspartner haben sich dem lokalen Bündnis bereits angeschlossen.

Stralsund. Den 20. Internationalen Tag der Familie hatte sich das Lokale Bündnis für Familie (LBFF) ausgesucht, um über ein neues Projekt zu informieren, das seit dem 1.

April Fahrt aufnimmt. Unter dem Motto „Fokussierung und Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf in Stralsunder Unternehmen“, verfolgt das Bündnis weiter das Ziel, Mitarbeitern die Balance zwischen Familien- und Arbeitsleben zu ermöglichen und die Voraussetzungen dafür zu verbessern.

„Bei der Wahl des Arbeitsplatzes geht es schon lang nicht mehr ausschließlich darum, wie viel man verdient“, erklärte Stefanie Lantzsch, Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt von der Agentur für Arbeit. „Ein Unternehmen mit einer familienfreundlichen Personalpolitik erhält 30 Prozent mehr Bewerbungen“, weiß sie. In Zeiten fehlender Fachkräfte ein wichtiger Fakt.

„Uns ist es wichtig, als Kooperationspartner dabei zu sein“, erklärte Stefanie Lantzsch. „Zum einen, um andere Unternehmen zu informieren und auch, um uns selbst zu hinterfragen.“ Ähnlich sieht das Martin Beister von der Deutschen Rentenversicherung Bund. „Wir sind mit einem Durchschnittsalter von 39,5 Jahren eine recht junge Dienststelle und haben darauf reagiert, wenn es um die Elternzeit geht.“

Doch vom Projekt erhoffe er sich Impulse zu einem anderen Thema. „Es ist zu beobachten, dass es in den Familien immer mehr Pflegefälle gibt. An dieser Stelle müssen wir uns bewegen, um unsere Mitarbeiter optimal zu unterstützen.“ Damit spricht er eines der dringlichsten Anliegen des LBFF an: „Unterschiedliche Lebenssituationen erfordern zeitliche Flexibilität und Strukturen, die es Beschäftigten erlauben, für die Familie und den Beruf da zu sein“, so Bündnissprecherin und Geschäftsführerin Sabine Schwanz. Die derzeitige Gesetzgebung im Bereich Pflege sei nicht ausreichend und nicht praktikabel.

Für Torsten Parczyk von der Mittelstandvereinigung das Stichwort: „Das geht auch nur zu ändern, wenn alle an einem Strang ziehen“, betonte er. „Die Unternehmen müssen ihre Kräfte bündeln, um die Hansestadt als Wirtschaftsstandort zu stärken.“

Beim neuen Projekt des Bündnisses, zu dem mittlerweile 50 Partner gehören, wird gezielt mit Stralsunder Unternehmen zusammengearbeitet. „Bei Info-Veranstaltungen sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Familie und Beruf optimal zu vereinbaren sind“, so Koordinatorin Grit Steinwedel.

In den kommenden Monaten sind wieder einige Aktionen vom Bündnis geplant. So wird es wieder den Wettbewerb „Familienfreundliches Unternehmen der Hansestadt“ geben und es werden Familienarbeitstage organisiert, an denen Kinder die Möglichkeit haben, sich die Arbeitsstellen der Eltern anzuschauen. Miriam Weber

 

OZ

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