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Fans begeistert: Livemusik im Doppelpack

Stralsund Fans begeistert: Livemusik im Doppelpack

Songwriter Arno Zillmer und Ex-Stern-Meißen-Sänger Falkenberg auf Stralsunder Bühnen gefeiert.

Stralsund. Die Fans von Live-Musikkonzerten kamen am Wochenende voll auf ihre Kosten: Den Pop-Auftakt bildete am Freitagabend der Auftritt von Songwriter Arno Zillmer und seiner Band im Gustav-Adolf-Saal der Kulturkirche.

Der 1980 geborene Musiker hat sechs Jahre lang in Stralsund gelernt, gearbeitet und Musik gemacht, bevor es ihn nach Berlin zog. Zillmer genießt in der Hansestadt schon einen kleinen Kultstatus, und wenn er sich hier blicken lässt, um vor seinen treuen Anhängern zu spielen, wird die Bude rappelvoll. So war es auch am Freitagabend in der Jakobikirche, wo er vor knapp 150 Leuten bei einem Live-Konzert sowohl neue als auch alte Songs zu Gehör brachte.

Das Publikum hing Zillmer an den Lippen und konnte die Texte seiner Lieder teilweise auswendig. Der Berlin-Song „Bis Alexander platzt“ wurde geradezu wie eine Hymne vom Publikum mitgesungen. In dem Lied besang Zillmer diese „schlüpferlose Stadt“, was textlich einigermaßen sinnfrei rüber kam, aber dennoch urkomisch war. Gemäß des Titels seines aktuellen Albums „Wanderer“, zieht es Arno Zillmer weiter in die große Welt. Einen Teil seiner Lebenszeit möchte er zukünftig in London verbringen, denn „niemals steh`n und niemals bleiben, bis die Welt zu Ende ist“, lautet das von ihm besungene Lebensmotto. Die Stralsunder Fans dürfen gespannt sein, welche Lebenserfahrungen Zillmer vom Aufenthalt im Vereinigten Königreich in seinen neuen Liedern künstlerisch verarbeitet.

Die etwas reiferen Stralsunder Semester zog es am Samstagabend in den Remter, wo der ehemalige Stern-Meißen-Sänger Falkenberg sein aktuelles Album „Freiheit“ vorstellte. Das Kürzel IC für Integrated Chip hat der Musiker seit einiger Zeit aus seinem Namen getilgt, denn es passt nicht mehr zu ihm und seiner Musik, sagt er selbst. In der Tat hat der heutige Sound nichts mehr mit dem des einstigen IC Falkenberg zu tun.

Elektronische Musik kommt in dem Repertoire des mittlerweile 50-jährigen Musikers nicht mehr vor. Der einstige bunte Vogel mit einem Hang zum New-Romantic-Pop der 80er-Jahre hat sich zu einem reflektierten Sänger gewandelt, der sich kritisch mit dem Zeitgeist auseinandersetzt und nur eine Klavierflügel nebst Akustikgitarre für ein gelungenes Konzert braucht.

Falkenberg ist also back to the roots, sprich: er kehrt zu den Wurzeln seiner Musik zurück. Neben gesellschaftskritischen Songs sind es auch die persönlichen Liebeslieder über das Werden und Vergehen von Beziehungen, die einfach stark in der Umsetzung sind. „Unsere Reise war zu Ende vor dem Ziel“, singt Falkenberg über das Scheitern einer Liebe. Bei den heftig geforderten Zugaben der knapp 200 Zuhörer im Remter durften einige seiner alten Lieder nicht fehlen. Mit dem „Mann im Mond“ verabschiedete sich Falkenberg.

Christian Rödel

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