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Stralsund Feuerfänger und fantastische Fabelwesen
Vorpommern Stralsund Feuerfänger und fantastische Fabelwesen
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00:00 30.08.2013
Mit ihrer Show „Feuerfänger“ tritt Manela Reim im Innenhof des Bauamtes, Badenstraße 17, auf. Quelle: privat
Stralsund

Der zweite Teil unseres Streifzuges durch die Veranstaltungsorte der 11. „Langen Nacht des offenen Denkmals“ am 7. September beginnt in der Fährstraße 23, in der urigen Kellerkneipe „Scheeles Labor“. Mit groovigen Oldies, kultigen Schlagern, den größten Partykrachern und aktuellen Chart-Hits sorgen hier Robert und Robert von „Ragadingdong“ für Stimmung.

Musikalisch geht‘s gleich nebenan weiter, bei der Stadterneuerungsgesellschaft in der Fährstraße 22. Traditionell ist dort der Innenhof für „Bluesrausch & Co“ reserviert.

„The Way, the Truth and the Life“, so lautet das Motto in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in der Fährstraße 11. „Gospelsund“, der Chor der Gemeinde, singt von der Wahrheit des Glaubens, während die kleinen Besucher ihre artistischen Künste beim Kistenklettern unter Beweis stellen können.

Weiter führt die Denkmalreise zum Fährwall 4, wo sich erstmals die Türen von Stralsunds ältestem Speicher öffnen. Wer im „Schwarzen Speicher“ Station macht, wird sich vermutlich wie in „Tausendundeiner Nacht“ vorkommen. Zwischen Laternen und Räucherstäbchenduft verzaubern Bauchtänzerin „Rubia“ und Trommler Christian Rudolf in einem eindrucksvollen Wechselspiel ihr Publikum.

Vom Fährwall ist es nicht weit bis zum Anleger der „Weißen Flotte“ in der Seestraße. „Leinen los“, heißt es hier zweimal am Abend für das Cabrioschiff MS „Hanseblick“, das zu halbstündigen Schnupperfahrten über den Sund einlädt.

Von der Seestraße geht es auf die Hafeninsel. Im Mehrzwecksaal des Ozeaneums ist Historiker Dr. Andreas Neumerkel zu Gast und plaudert in seiner beliebten fotografischen Zeitreise durch das alte Stralsund über „Bunker, Milchbar und Toilette“ — rund um den Neuen Markt.

Im Innenhof des Bauamtes in der Badenstraße 17 verzaubern „Aloresia die Sonnenfee und der Grommeltroll“, zwei fantastische Fabelwesen auf Stelzen, ihre Zuschauer. Für buchstäblich feurige Stimmung sorgen im Wechsel dazu Manuela und Diana mit ihrer energiegeladenen Show „Feuerfänger“. An dieser Stelle noch ein Hinweis: Der ursprünglich im Wechsel zum Stelzentheater geplante Auftritt der schwedischen Band „The Mystic Revelation of Soul“ muss leider entfallen.

Wer schon immer mal mit „KoggenFolk“ durch die Nacht reisen wollte, hat in der Stadtbibliothek dazu Gelegenheit. Auf dem Programm stehen irische und schottische Songs, gepaart mit jiddischen Weisen und traditionellen deutschen und skandinavischen Liedern. An der Ecke Wasserstraße bei „Faszination Stralsund“ dreht sich alles um „Whisky, Rum & Mee(h)r“. Zu jeder vollen Stunde erklingt hier eine Geschichte aus den Seemanns-Humoresken „Junge, Junge, kannst du lügen!“ Und bei einem guten Tropfen Rum und Musik von der guten alten Quetschkommode wird garantiert wohlige Schunkellaune aufkommen.

Nächste Station ist die Heilgeistkirche. Von „Aschenputtel“ und den „Bremer Stadtmusikanten“ wird hier berichtet und darüber, welche Weisheiten und Wahrheiten sich in den beiden Märchen verstecken.

Musikalisch umrahmt wird das Programm von Reinhard Allenberg und Michael Blohm, die „Märchenbilder“ von Franz Schubert und Robert Schumann spielen.

Am Frankenwall öffnet die Katholische Dreifaltigkeitskirche ihre Pforten für ein Konzertprogramm mit Liedermacher Jonathan Böttcher und dem Stralsunder Musiker Stefan Fiedler. Ihre Botschaft: „Alles hat seine Zeit“. Kirchenführungen informieren im Wechsel dazu über die Historie des Gotteshauses, während der Pfarrhof von einem Meer aus Kerzen zum Leuchten gebracht wird.

Unser heutiger Streifzug durch die Veranstaltungsorte der 11. „Langen Nacht“ endet in der Badstüberstraße, jener kleinen romantischen Gasse, die sich zwischen Langen- und Frankenstraße versteckt.

Wo es sonst ruhig und beschaulich zugeht, wird zu einem zünftigen Straßenfest eingeladen.

(Die Serie wird fortgesetzt, Teil 1 wurde am 24. August veröffentlicht.) Eintrittsbändchen für acht Euro gibt es bis zum 6. September im Service-Center der OSTSEE-ZEITUNG.

OZ

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