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Förderverein St. Nikolai feiert 25. Jubiläum

Stralsund Förderverein St. Nikolai feiert 25. Jubiläum

Mit einer Andacht in der Kirche und einem Festakt im Rathaus wird am 9. Dezember an die Gründung erinnert

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Stralsund. Für Annette Huth ist es der „schönste Klotz am Bein“, den man sich denken kann: Der Bau der Nikolaikirche. Wenn die Gemeindemitarbeiterin das sagt, umschreibt sie auf sehr liebenswerte Weise, die Bedeutung der Basilika, die aber auch gewaltige Summen verschlingt.

 

OZ-Bild

Vereinsvorsitzender Hanns-Peter Neumann.

FOTO:

MARLIES WALTHER

Um den Restaurierungsaufwand gemeinsam zu wuppen, wurde vor 25 Jahren der Förderverein St. Nikolai gegründet. Daran soll am 9. Dezember um 18 Uhr mit einer Andacht und einem öffentlichen Empfang im Rathaus erinnert werden. Den Festvortrag hält Prof. Franz-Heinrich Beyer zum Thema „Wahrzeichen, Religionssymbole, Heterotopien – monumentale Kirchengebäude sind unersetzbar“.

Und es wird viel Gelegenheit geben, um sich über das auszutauschen, was der Verein, der heute rund 550 Mitglieder aus Deutschland, aber auch aus Amerika, der Schweiz, Holland oder Schweden zählt, erreicht hat. Der Blick wird zurück gehen in die ersten Stunden, als sich Menschen, die von der Kirche begeistert sind, um den ersten Vorsitzenden Siegfried Hirsch zusammenfanden. Anliegen der Gründungsmitglieder dieser „großen kulturtragenden Einrichtung“sei es aber auch gewesen, „die Kirche wieder in die Mitte der Gesellschaft zu rücken“, sagt Christoph Freiherr von Houwald (Vorsitzender 2015/16). In die Reihe der engagierten Mitglieder gehören laut Houwald unbedingt der verstorbene ehemalige Pastor Paul-Ferdi Lange (Vorsitzender von 2001 bis 2007) oder Pfarrer Reinhard Lampe (Vorsitzender bis 2015). Ebenso der Juwelier Claus Stabenow, der 24 Jahre im Vorstand mitgewirkt hat, und die Stralsunderin Dorothea Böhme, die beide im September zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.

Die Summe der privaten Spenden beläuft sich inzwischen auf stolze 1,6 Millionen Euro. Die flossen in Mammut-Projekte wie den Schlüter-Altar, die Buchholz-Orgel oder die Dach-Sanierung, die noch nicht abgeschlossen ist. Aber auch in kleinere Kunstwerke wie das Goldschmiede-Gestühl, die Kreuzigungs-Wandmalerei oder zahlreiche Publikationen. Neben der finanziellen Unterstützung sei vor allem der „Rückenwind“ spürbar, der vom Verein für den Erhalt der Kirche ausgeht, sagt der frühere Pastor und heutige Vorsitzende, Hanns-Peter Neumann. Und dafür gebühre allen großer Dank.

Festakt: 25 Jahre Förderverein St. Nikolai. 9. Dezember, 18 Uhr. Anmeldung ☎ 03831/292267.

Marlies Walther

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