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Stralsund Franzburger Gymnasiasten schreiben an George Bush
Vorpommern Stralsund Franzburger Gymnasiasten schreiben an George Bush
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12:35 24.03.2014
Franzburg

Die jüngsten Ereignisse in den USA beschäftigen nach wie vor Schüler und Lehrer am Bugenhagen-Gymnasium. Noch immer herrscht Fassungslosigkeit bei jenen, die sich an die Bilder der Terroranschläge auf New York und Waschington erinnern.

Zwar liegt das schreckliche Geschehen nun schon einige Wochen zurück, doch die Angst vor neuen Übergriffen und Vergeltungsschlägen bleibt. Schon nach der bewegenden Ansprache von Schulleiter Steffen Melle konnte der Unterricht nicht einfach so weiter gehen. Vor allem bei den jüngeren Schülern waren viele Fragen aufgetaucht. Daher wurden Pausen und Schulstunden zu Diskussionen genutzt, Gedenkminuten eingelegt.

Unter den Schülern herrscht inzwischen weitgehend Einigkeit darüber, dass die Täter bestraft werden müssen, dass dabei aber keine weiteren unschuldigen Menschen sterben dürfen. Deshalb machten sich die Gymnasiasten daran, im Englischunterricht Ideen für einen Brief an das amerikanische Volk und seinen Präsidenten zu sammeln. Der Grundkurs der 13. Klasse verfasste das Schreiben.

Unter Leitung von Lehrerin Heike Schuldt sicherten die Franzburger Schüler den Amerikanern ihr Mitgefühl und ihre Anteilnahme zu. Gleichzeitig baten sie auch darum, Gewalt nicht mit Gewalt zu bekämpfen und einen Krieg zu vermeiden. Nachdem alle Schüler und Lehrer diesen englischen Brief unterschrieben hatten, wurde er jetzt an die amerikanische Botschaft nach Berlin geschickt.

Doch nicht nur in den Englischstunden widmete man sich den aktuellen Ereignissen in den USA. Einige Klassen fertigten dazu Projektarbeiten an, wie die 11a, die Bilder aus amerikanischen Zeitungen zusammenstellte. Manche Schüler hätten gerne noch mehr für die amerikanische Bevölkerung getan. „Wir hätten Spenden sammeln können, die den Opfern der Anschläge zugute kommen“, finden Elena Bartuli, Julia Zinke und Katharina Senftleben. Trotzdem gefällt den Mädchen die Idee mit dem Brief und den Unterschriften. Denn auch für sie sind die Ereignisse der vergangenen Wochen noch immer gegenwärtig.



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