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Stralsund Frieden auf der Straße
Vorpommern Stralsund Frieden auf der Straße
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00:00 08.05.2017

Ein Bundespräsident hat vor ein paar Jahren gesagt „Der Islam gehört zu Deutschland“ und musste dafür viel Kritik einstecken. Ich habe manchmal das Gefühl, in Stralsund würde ein ganz anderer Satz eine Staatskrise auslösen: „Die Radfahrer gehören zum Straßenverkehr“. In meinen vier Jahren in der Hansestadt habe ich gelernt, dass kaum ein Thema hier die Menschen so sehr emotionalisiert wie Radwege. Wenn wir in der OZ darüber etwas schreiben, können wir sicher davon ausgehen, dass es viele Reaktionen gibt. Neulich habe ich beispielsweise über drei neue Schutzstreifen für Radler auf der Straße berichtet und prompt klingelte bei mir am nächsten Morgen das Telefon. „Kann man das Geld nicht sinnvoller ausgeben?“, fragte ein wütender Leser. Radfahrer gehörten aus seiner Sicht nicht auf die Straße, sofern auch der Gehweg für sie freigegeben ist – wie es oft in Stralsund der Fall ist. Unsere Bundeskanzlerin hat in ihren Reden oft gesagt, dass es eine der größten Aufgaben Deutschlands ist, die Flüchtlinge bei uns zu integrieren. Mir scheint es, Stralsund hat noch eine viel größere Aufgabe, nämlich Radler und Autofahrer miteinander zu versöhnen. Doch ich bin überzeugt: Wir schaffen das!

OZ

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