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Stralsund Friedensgebet: Konstruktiver Streit gefordert
Vorpommern Stralsund Friedensgebet: Konstruktiver Streit gefordert
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00:00 07.09.2016

Die müde an den Laternenpfählen herum hängenden Wahlplakate, die Fahrradfahrern momentan ein gefahrloses Fortbewegen erschweren, inspirierten Pastor Winfried Wenzel am Montagabend zu interessanten Reflexionen beim ökumenischen Friedensgebet in der Marienkirche. „Es geht auf den Wahlplakaten viel um Sicherheit, Heimat und sogar Liebe“, sagte der protestantische Gemeindechef von Voigdehagen und der Heilgeistkirche, der seinen Amtsbruder Christoph Lehnert vertrat. „Sorgen um die Sicherheit und Angst um das eigene Leben und Besitzstände können sich ins Hirn einfressen“, betonte er mit Blick auf das Wahlergebnis vieldeutig. Mit der Stimmabgabe ende nicht die Demokratie, sondern beginne eigentlich erst. Er rief dazu auf, auch nach der Wahl weiter über Sorgen und Nöte konstruktiv miteinander zu streiten. Sein katholischer, gerade aus dem Ruhrpott nach Stralsund gezogene Kollege, Diakon Martin Walter, regte sogar an, für den sozialen und globalen Frieden wieder auf die Straße zu gehen. Das nächste Friedensgebet findet wegen des Einheitsfeiertages erst wieder am 10. Oktober in der Marienkirche statt. Foto:

Christian Rödel

OZ

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