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Stralsund Frühstück mit Kängurus und Koalas

Die Stralsunderin Verena Scholz verbrachte neun Monate in Australien / Eine Tour, die sie jedem nach dem Schulabschluss empfiehlt

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Verena Scholz verbrachte neun Monate in Australien, lernte das Land, die Menschen und deren Kultur kennen. Fotos (2): Sabrina Scholz

Stralsund. Flip Flops an den Füßen, Schinken und Ei zum Frühstück, Kängurus im Garten und immer gutes Wetter – das ist Australien.

 

OZ-Bild

Verena mit zwei südkoreanischen Mädchen, die ebenfalls ein paar Monate in Australien verbrachten.

Quelle:

Ich hatte Heimweh und war schüchtern, musste mich aber irgendwie durchschlagen.“Verena Scholz (18)

Doch der Weg nach „Down Under“ ist weit – rund 20000 Kilometer von Stralsund entfernt. Die 18-jährige Verena Scholz hat diesen Schritt gewagt und ist vor neun Monaten nur mit einem Rucksack auf dem Rücken aufgebrochen.

Nach dem Abitur nutzte sie die Chance, ins Ausland zu gehen und Erfahrungen zu sammeln. „Nach der Schule belastete mich der Gedanke, wie es weitergehen sollte. Ein Studium kam noch nicht in Frage, weil ich mir über den Studiengang hundertprozentig sicher sein wollte.“ Nach einer Informationsveranstaltung im Jobcenter entschied sie sich für Work & Travel, angetan von der Idee, des gleichzeitigen Reisens und Arbeitens. Ziel ist es, Land, Kultur und Sprache kennenzulernen.

Work & Travel unterscheidet sich von anderen Reiseformen dadurch, dass der Reisende sich die nötigen finanziellen Mittel durch Gelegenheitsjobs vor Ort verdient. „Nach meiner Ankunft in Sydney musste ich mir innerhalb einer Woche Arbeit suchen, um über die Runden zu kommen.“ Verena entdeckte im Internet eine Stelle als Au Pair Mädchen in Brisbane, der drittgrößten Stadt Australiens.

„Anfangs hatte ich schon Heimweh, aber Skype macht heutzutage alles möglich.“ Über diese Plattform können Menschen über den ganzen Globus miteinander telefonieren und sich dabei per Video sehen. Die Familie hat somit einen kleinen Einblick in das Leben im Ausland. Schwierigkeiten hatte sie anfangs auch mit der Sprache, da die Australier mit einem starken Akzent sprechen. „Ich war schüchtern, musste mich aber irgendwie durchschlagen.“ In einem Hostel lernte Verena zwei Mädchen aus Südkorea kennen, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatten. „Das hat uns verbunden und wir wurden Freundinnen.“

Dann ging es nach Brisbane zur Gastfamilie. Auf drei kleine Kinder musste Verena täglich aufpassen. Später arbeitete sie in Pubs oder Cafés.

„Die schönste Erfahrung war jedoch, dass ich meinen jetzigen Freund Shaun kennengelernt habe, der mit mir zusammen das Land erkundet hat. In Australien kann man tolle Sachen erleben, wie Schnorcheln, Surfen oder Jetski fahren. Mein liebster Ort ist Byron Bay, ein toller Strand mit wunderschönen Sonnenuntergängen“, schwärmt die Stralsunderin.

Nach so einer aufregenden Zeit kann sie nur jedem Abiturienten den Tipp geben, ins Ausland zu gehen. „Das klappt auch gut ohne eine große Organisation. Informationen bekommt man ausreichend im Internet und von anderen Reisenden.“ Außerdem empfiehlt Verena mit einem Lächeln eine gute Planung und ein volles Portmonee.

Eines ist für Verena nach ihrer Rückkehr nach Deutschland klar – sie wird wieder zurückgehen. „Dort kann ich mein Englisch weiter verbessern und Berufserfahrungen dazu gewinnen“, erklärt Verena. Sie hat schon jetzt viel von den „Aussies“, wie sich die Australier bezeichnen, dazugelernt: „Du sollst immer auf dein Herz hören und nicht auf andere. Du kannst so viel erreichen, wenn du nur willst.“

Sabrina Scholz (17) besucht das Hansa-Gymnasium.

Sabrina Scholz

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