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Stralsund Für ein würdevolles Sterben
Vorpommern Stralsund Für ein würdevolles Sterben
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12:18 23.04.2016
Für ein Sterben in Würde setzt sich der Hospizdienst ein. Quelle: Fellechner
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Richtenberg

Wenn der Mensch stirbt, ist er noch am Leben – und auch dieser Abschnitt soll würdevoll sein. Dafür setzt sich der ambulante Hospizdienst in Franzburg und Richtenberg ein und kann mittlerweile auf ein gutes Netzwerk blicken, um dem Sterbenden, aber auch der Familie helfen zu können.

Gegründet wurde die Gruppe vor zwei Jahren auf Initiative von Dr. Monika Tauchert. Die 63-jährige Allgemein- und Kinderärztin hatte vor drei Jahren für Verblüffung gesorgt, als sie mitteilte, dass sie nach ihrem „60.“ nicht mehr praktizieren werde, sondern sich um andere wichtige Dinge kümmern möchte. Dazu zählten einerseits die Enkel, aber auch die Betreuung von Schwerstkranken und ihren Angehörigen lag ihr am Herzen. „Als Landärztin hatte ich immer das Gefühl, den Bedürfnissen von Sterbenden und ihren Familien nicht gerecht werden zu können. Die seelsorgerliche Betreuung, die Klärung von juristischen Fragen, den Angehörigen Sicherheit zu geben – all das konnte ich im Mediziner-Alltag nicht so leisten, wie es nötig gewesen wäre“, sagt die Richtenbergerin und betont, dass sie diesen Schritt nie bereut habe.

Drei Gewinner hatten das Kuratorium 2014 beim ersten Wettbewerb der Johannes-Bugenhagen-Stiftung mit ihren herausragenden Projektideen zum Thema Seelsorge überzeugt. Einer davon war die Kirchengemeinde Richtenberg, die 500 Euro Preisgeld und dazu noch 3000 Euro Förderung bekam. „Das haben wir als Anschubfinanzierung verstanden. Mittlerweile funktioniert der Hospizdienst mit ganz viel ehrenamtlichem Engagement. Aber wir würden uns über Spenden sehr freuen“, sagt Pastor Axel Prüfer, der das Projekt in der Kirchengemeinde Richtenberg unter seine Fittiche nahm.

Von Sommer, Ines

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