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Stralsund Fusionierte Sparkassen starten
Vorpommern Stralsund Fusionierte Sparkassen starten
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04:45 30.08.2013
Alle unter einem Dach: Die Chefs der Sparkassen Vorpommern und Rügen und die Oberbürgermeister von Greifswald und Bergen erklärten Pressevertretern gestern den Zusammenschluss. Quelle: Peter Binder

Die Fusion der Sparkassen Vorpommern und Rügen ist unter Dach und Fach, ab dem 1. September arbeiten die beiden Häuser als ein Unternehmen zusammen. Hauptsitz ist Greifswald. Die Hansestadt zahlt der Stadt Bergen dafür einmalig 400 000 Euro — als Ausgleich für die Gewerbesteuereinnahmen, auf die Bergen künftig verzichten muss.

Die Bank begründet den Zusammenschluss mit der Wirtschaftlichkeit. Man habe für die Kunden eine leistungsstarke Sparkasse schaffen wollen, für die Mitarbeiter einen attraktiven Arbeitgeber, für die Region einen verlässlichen Förderer, heißt es. Das fusionierte Haus hat 750 Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von über drei Milliarden Euro. Für die Kunden soll sich wenig ändern. „Niemand muss nun von Binz, Sassnitz oder Bergen nach Greifswald oder Stralsund fahren, um dort seine Bankgeschäfte zu erledigen“, erklärt Uwe Seinwill, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorpommern. Im Herbst 2014 soll aber die Technik beider Häuser angeglichen werden. Rügener Kunden bekommen dann neue Kontonummern.

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