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Stralsund Fusionsidee spaltet Altefähr
Vorpommern Stralsund Fusionsidee spaltet Altefähr
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07:30 16.04.2018
Blick von Altefähr über den Strelasund auf Stralsund. Quelle: Hansestadt Stralsund
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Stralsund/Altefähr

Wird die Rügener Gemeinde Altefähr ein Stadtteil von Stralsund? Ein Forum mit rund 250 Bürgern hat am Wochenende vor allem eines deutlich gemacht: Es geht ein Riss durch die Einwohnerschaft. Befürworter eines Zusammenschlusses und dessen Gegner halten sich augenscheinlich die Waage.

Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) wies auf die Vorteile hin, die die Altefährer bei einer Fusion mit seiner Stadt erwarten würden: kürzere Wege, ein stündlicher Pendelverkehr mit Bus und Fähre, Ausbau der Infrastruktur. Ermöglichen soll das eine Finanzspritze vom Land bis zu 2,8 Millionen Euro. Geld das laut Badrow zwar zur Tilgung von Altschulden zu verwenden sei. Aber: Stralsund awerde eine gleich hohe Summe locker machen, die vollständig in die Entwicklung von Altefähr fließen solle.

Ingulf Donig (SPD), Bürgermeister von Altefähr, stellte dar, dass es mit den Finanzen der Gemeinde bergab gehe. Von den 1,1 Million Euro umfassenden Gemeindehaushalt blieben nach Kreis-, Amts- und Schulumlage am Ende nur noch knapp 100 000 Euro für die Entwicklung der Gemeinde übrig.

Pro- und Kontra bei den Einwohnern: Siegfried Rudolph, ehemaliger Vize-Bürgermeister von Altefähr, beklagt, dass der Gemeinde Vieles abhanden gekommen sei. „Wenn wir aber Seebad bleiben wollen, wäre es gut, wenn uns Stralsund dabei hilft“, sprach er sich für die Fusion aus.

Jürgen Diederich (73), in siebenter Generation in Altefähr ansässig, zeigte sich skeptisch. „Rosarote Berge sind nichts gegen das, was Sie uns hier versprechen, Herr Badrow.

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