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Ganz in Familie Feuer und Flamme für die Brandschützer

Stralsund Ganz in Familie Feuer und Flamme für die Brandschützer

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr zieht Bilanz im Rathaus

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Als Familie Feuer und Flamme für den Dienst bei den ehrenamtlichen Brandschützern der Hansestadt: Vater Burkhard Kleinke (57, v.l.), Ehefrau Christine (50), Tochter Tina (19) und Sohn Martin (28) verstärken die Reihen der Stralsunder Freiwilligen Feuerwehr in unterschiedlichen Bereichen. FOTOS (4): CHRISTIAN RÖDEL

Stralsund. Eine stolze Bilanz konnte die Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt am Samstagabend bei ihrer Jahreshauptversammlung im Rathaus ziehen: Mit 61 Kameradinnen und Kameraden, die als Ehrenamtler auf einen Großteil ihrer Freizeit zugunsten der Allgemeinheit verzichten, sind personell sehr gut aufgestellt. Wehrführer Andreas Redlich, der seit vier Jahren die Geschicke der Freiwilligen Feuerwehr Stralsund leitet, blickte in seiner Rede noch einmal auf das abgelaufene Jahr 2016 zurück.

OZ-Bild

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr zieht Bilanz im Rathaus

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Neben den erfreulichen Trends hinsichtlich der Mitgliederzahlen bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ließ der 37-jährige Stralsunder Wehrführer, dessen hauptberufliche Tätigkeit als Verwaltungsangestellter im Landkreis liegt, noch einmal die Einsätze Revue passieren. Gleich am 5. Januar des vergangenen Jahres mussten die ehrenamtlichen Brandbekämpfer mit 22 Leuten nach Altenpleen ausrücken, um hier ein brennendes Haus zu löschen. Später festgestellter Brandschaden: 200000 Euro. Bei einem Einsatz am Himmelfahrtstag mussten die Feuerwehrmänner in den Stralsunder Heuweg ausrücken, wo am 5. Mai 2016 eine Doppelhaus-Hälfte lichterloh brannte.

Zu einem Feldflächenbrand in Zitterpenningshagen wurden die freiwilligen Kameraden mit ihren Kollegen der Stralsunder Berufsfeuerwehr gerufen. Zu diesem Brandereignis äußerte sich Versammlungsgast Jörg Janke, Chef der Stralsunder Berufsfeuerwehr, im Rückblick noch mal kritisch, weil es hier zwischen Einsatzkräften der Hansestadt und des Landkreises eklatante Kommunikationsprobleme gegeben hat, da sich Zitterpenningshagen im Einzugsgebiet der benachbarten Gemeinde befindet. Nach Jankes Aussagen konnte sich dieser Flächenbrand wegen verzögerter Reaktionsfähigkeit um ein Vielfaches ausbreiten.

Mit Blick auf die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Stralsund sprach Janke davon, dass man sich stets in einem „zielorientierten Meinungsaustausch“ befände. Jankes Tage als Abteilungsleiter der Berufsfeuerwehr sind gezählt. Er geht ab Mai in den Ruhestand . Mit seinem künftigen Nachfolger will Janke gleich nach Ostern gemeinsam alle Entscheidungsträger der Hansestadt besuchen, um die Amtsübergabe optimal vorzubereiten.

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr wird traditionell zum Anlass genommen, verdienstvolle Kameraden auszuzeichnen. Die Stralsunder Familie Kleinke hat schon eine regelrechte Feuerwehr-Dynastie aufgebaut, denn Vater Burkhard Kleinke (57) hat seine Kinder Tina (19) und Martin (28) nebst Ehefrau Christine (50) für die Arbeit der freiwilligen Brandbekämpfer begeistert.

Burkhard Kleinke wurde für sein 40-jähriges Engagement ausgezeichnet und seine Tochter Tina für die von ihr erfolgreich betriebene Öffentlichkeitsarbeit.

2016: 14-mal zur Brandbekämpfung ausgerückt

61 Brandschützer kann die Freiwillige Feuerwehr Stralsund für den aktiven Dienst aufbieten. Dazu kommen noch einmal Kinder- und Jugendfeuerwehrleute sowie die Mitglieder der Ehrenabteilung. Insgesamt kommt die Wehr so auf 119 Mitglieder.

44 Einsätze absolvierten die freiwilligen Feuerwehrleute im vergangenen Jahr. Darunter rückten sie 14-mal zur Brandbekämpfung aus sowie zu drei Hilfseinsätzen und sechs für den Stadtschutz. 21-mal wurde alarmiert, ohne dass ein Einsatz folgte.

1005 Gesamt(mann)stunden stehen in der Einsatzstatistik des vergangenen Jahres. An Aktivitäten rechneten die Feuerwehrleute unter anderem 71 Ausbildungstage ab. Das sind 13 mehr als 2015. Es wurden zwei Einsatzübungen absolviert.

OZ

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