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Stralsund Gesunkenes U-Boot: Hansestädter war Kommandant
Vorpommern Stralsund Gesunkenes U-Boot: Hansestädter war Kommandant
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07:26 25.08.2016
Das deutsche U-Boot SM UC-30 wenige Tage vor dem Untergang im April 1917. Quelle: privat
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Stralsund

Für Schlagzeilen hat in der vergangenen Woche ein spektakulärer Wrackfund in der Nordsee gesorgt: Der Däne Gert Normann Andersen (67), Direktor des Sea War Museums in Thyborøn, entdeckte ein paar Kilometer westlich von Esbjerg ein lange verschollenes deutsches U-Boot, das im Ersten Weltkrieg 1917 gesunken war. Es sollen sich noch 18 scharfe Minen und sechs Torpedos an Bord befinden.

Wie sich nun herausstellte, führt eine Spur von der dänischen Küste bis in die Hansestadt Stralsund. Denn der Kommandant des Kriegsschiffes SM UC-30, Heinrich Stenzler, war ein Stralsunder. Der Bürgermeistersohn starb mit 30 Jahren, als das U-Boot vermutlich auf eine Mine gelaufen war. Alle 27 Besatzungsmitglieder verloren ihr Leben.

Marlies Walther

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