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Stralsund Glawe gibt keine Fördermittel für Parkhaus auf Schützenbastion
Vorpommern Stralsund Glawe gibt keine Fördermittel für Parkhaus auf Schützenbastion
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00:01 22.07.2016

Die Hansestadt Stralsund hat für die Sanierung der Altstadt gestern die Zusage über Fördermittel in Höhe von gut 3,7 Millionen Euro erhalten, um weitere Sanierungsprojekte umzusetzen. Wirtschaftsminister Harry Glawe überreichte Oberbürgermeister Alexander Badrow (beide CDU) einen entsprechenden Fördermittelbescheid.

Überraschenderweise ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte Stralsunds darin nicht vorgesehen: Der Bau eines Parkhauses auf der Schützenbastion. Das Vorhaben gilt als Voraussetzung, um den Neuen Markt umgestalten zu können. Bislang ist der als Parkplatz für die Stadt unentbehrlich. Glawe begründete seine Ablehnung mit der mangelnden Wirtschaftlichkeit eines Parkhauses – zumindest in der Größe, wie es bislang geplant ist. Nach Vorstellungen der Stadtverwaltung hätte das Land den Neubau mit Mitteln in Höhe von rund zwei Millionen Euro bezuschussen sollen. Badrow: „Wir werden die Pläne noch mal überprüfen.“ Fakt sei aber, dass ein neues Parkhaus an dieser Stelle für die weitere Entwicklung des Neuen Marktes wichtig sei.

Neu ist indes, dass nun auch private Investoren explizit von den Städtebaufördermitteln profitieren sollen. Dafür ist ein Anteil von 528000 Euro vorgesehen. Laut Badrow werde damit die teure Sanierung besonders „schwieriger Immobilien“ deutlich erleichtert.

Ebenfalls aus den Städtebaufördermitteln soll der erste Bauabschnitt bei der Sanierung des Tribseer Damms sowie die Erneuerung der Heilgeistbastion und Mühlenbastion bezahlt werden. Zudem soll mit dem Geld in der Frankenvorstadt der Aufbau eines Begegnungszentrums unterstützt werden. Darin sollen dann Vereine und die Stadtteilkoordination untergebracht sein.

Stralsund hat seit 1991 insgesamt 120 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln erhalten. bfi

OZ

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