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Stralsund Großer Auftritt für kleine Künstler in Flemendorf
Vorpommern Stralsund Großer Auftritt für kleine Künstler in Flemendorf
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00:00 04.05.2016
Claudia Radau freut sich über ihren Auftritt beim Frühlingsfest. Quelle: Susanne Retzlaff
Flemendorf

Ein paar Stückchen der 14 Kuchen sind noch übrig, 125 Plastelöffel weg und 200 Tassen Kaffee getrunken. So resümierten die Damen im kleinen Pfarrhaus-Café zur Mitte der zweiten Halbzeit des achten Flemendorfer Frühlingsfestes die Resonanz.

Hausmusiker begeisterten die Besucher des Frühlingsfestes / Rund 100 Gäste folgten der Einladung und applaudierten herzlich

Rund um das kleine Café wurden Marmeladen aus dem eigenen Garten, Kuscheltiere und Keramik feilgeboten. Wildschweinwurst duftete vom Holzkohlegrill. Kinder ritten Pony und bastelten Masken oder Segelflieger und die Tombola sah nur Gewinner.

Zum Abschluss läutete die Glocke zur „Stunde der Hausmusik“ in die Flemendorfer Marienkirche , für deren Erhalt der Erlös des Festes gedacht ist.

„Hallo Nachbarn, was macht Ihr eigentlich für Musik?“, hatte die Pastorenfrau und Leiterin der Musikgruppe, Annett Völker, zu Jahresbeginn gefragt und in die Wohnzimmer der Kirchengemeinde gelauscht.

23 Musikbegeisterte im Alter von sechs bis 70 Jahren reichten ihre Vorschläge ein und übten dann jeder für sich.

„Ohne gemeinsame Probe blieb das Programm nicht nur für die Konzertbesucher, sondern auch für alle beteiligten großen und kleinen Künstler eine spannende musikalische Überraschung“, erläuterte Annett Völker das Experiment.

Ergebnis war ein abwechslungsreiches Musikprogramm von Barock bis Pop, von Kirchenorgel bis E-Gitarre, vom Walzer bis zum Boogie Woogie, vom norwegischen Traditional über das Volks- und Kunst- bis zum jiddischen Lied, eigenen Kompositionen und überraschenden Talenten.

Den Rahmen gestaltete der Barther Hausmusikkreis, der seit 20 Jahren in veränderter Besetzung zwischen Ribnitz und Sanitz zu hören ist. „Aber in Flemendorf sind wir zum ersten Mal“, sagte Claudia Radau (Violine). Rund 100 Zuhörer waren der Aufforderung der Moderatorin Annett Völker nur allzu gern nachgekommen und applaudierten begeistert.

Von Susanne Retzlaff

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