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Stralsund Gymnasiasten arbeiten in internationalen Schülerfirmen
Vorpommern Stralsund Gymnasiasten arbeiten in internationalen Schülerfirmen
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07:28 07.02.2017
Das erste Projekttreffen hat in Österreich stattgefunden. Dort kamen Schüler aus vier Nationen zusammen. Quelle: Foto: Violetta Schmidt/miriam Weber (3)

Sie haben Firmen besucht und wurden vom Bürgermeister empfangen und haben vor allem Kontakte zu anderen Schülern geknüpft. Vor kurzem sind die Elftklässler des Fachgymnasiums Stralsund von ihrer Reise aus dem österreichischen Wolfsberg zurückgekehrt. Österreich gehört zu den Teilnehmerländern des Erasmus-Projektes, bei dem auch die Stralsunder Fachgymnasiasten dabei sind. Außerdem gehören zwei Schulen aus Rumänien und aus Polen dazu.

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Sie haben Unternehmen besucht, wurden vom Bürgermeister empfangen und haben vor allemKontakte zu anderen Schülern geknüpft. Vor kurzem sind die Elftklässler des Fachgymnasiums Stralsund von ihrer Reise aus dem österreichischen Wolfsberg zurückgekehrt. Sie nehmen an einem Erasmus-Projekt teil.

Über zwei Jahre wird das von der Europäischen Union geförderte Projekt laufen. Unter dem Motto „Wir gründen eine Schülerfirma“ arbeiten die vier Länder zusammen. Während die Hansestädter gerade dabei sind, ein E-Book zu schreiben, in dem das Projekt dokumentiert wird, haben Polen, Rumänien und Österreich andre Aufgaben übernommen.

Doch am Ende soll stehen, dass alle Schüler eine Firma gegründet haben. Die Stralsunder werden mit ihrer Kochbücher herausgeben. Das Firmenlogo wurde übrigens gerade in einem klasseninternen Wettbewerb ermittelt. Marcel Schönau konnte sich mit seiner Idee durchsetzen. Auch beim ersten Projekttreffen in Österreich arbeiteten die Schüler an einer Geschäftsidee. Einer internationalen sozusagen, denn die Gruppen waren gemischt. Aus einer bekannten Geschäftsidee sollte etwas Innovatives entwickelt werden. „Wir sollten einen Rucksack entwickeln“, sagt Marcel Schönau, der mit nach Österreich reiste.

„Am Anfang hatte man da schon ein bisschen Hemmung, aber das verging ganz schnell“, sagt Tom Peuser. „Es hat viel Spaß gemacht und wir haben viele neue Leute kennengelernt. Ich kann nur jedem empfehlen, sich an so einem Projekt zu beteiligen.“

Die einzige Schwierigkeit bei diesem Projekt: Die große Altersspanne zwischen den Schülern. Die beträgt zum Teil acht Jahre. „Das ist schon eine Herausforderung, aber das kriegen wir auch hin“, ist Tom Peuser überzeugt.

Anfang April werden ein paar andere Schüler der Klasse nach Rumänien reisen zum nächsten Projekttreffen. „Auch wenn wir noch nicht wissen, was uns erwartet, freuen wir uns sehr darauf“, sagt die 16-jährige Henriette Bennemann. Und auch wenn noch etwas Zeit bis dahin ist, organisieren die Stralsunder schon den Besuch im November, wenn die anderen Projektteilnehmer in die Hansestadt kommen.

„Wir werden die Redaktion der OSTSEE-ZEITUNG in Rostock besuchen, hoffen darauf, einige Firmen besichtigen zu können und haben Kontakt zur Hochschule Stralsund“, erklärt Lehrerin Martina Westphal, die gemeinsam mit Víoletta Schmidt maßgeblich die Strippen bei diesem Projekt zieht.

Miriam Weber

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