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Stralsund Handballer beenden MV-Liga-Saison auf Rang sechs
Vorpommern Stralsund Handballer beenden MV-Liga-Saison auf Rang sechs
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00:16 07.05.2018
Ole Pomorin traf im letzten Spiel sechsmal für den SHV und war neben Eric Hoffmann (14/4) erfolgreichster Torschütze. Quelle: Foto: Manuela Wilk
Grimmen

Mit Rang sechs haben sich die Handballer des Stralsunder HV II einen Mittelfeldplatz in der MV-Liga gesichert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte das Team in der Rückrunde seine Leistungen stabilisieren. Trotzdem hat es beim HSV Grimmen nicht zu einem Sieg gereicht – die Partie ging 29:33 verloren. „Wir haben in den entscheidenden Phasen zu viele individuelle Fehler gemacht, um hier bestehen zu können“, sagte Trainer Gunnar Jasmann. Zwanzig Minuten lang war es ein enges Spiel. „Dann gab es eine Phase, in der wir zu überhastet abgeschlossen haben und nicht aufmerksam genug waren. Grimmen hat sich einen vier, fünf Torevorsprung geholt“, erklärte der Coach den 14:18-Halbzeitstand.

Zu Beginn der zweiten Hälfte lief der SHV dem Rückstand hinterher. „Die Jungs haben wahnsinnig gekämpft. Wir sind noch auf ein Tor rangekommen, doch dann ist Grimmen leider auf sieben Tore davongezogen. Mit der kämpferischen Leistung heute kann ich leben. Aber in Grimmen ist eine sehr gute Leistung nötig, um zu gewinnen“, sagte der Trainer.

Mit der Saisonleistung ist er dennoch zufrieden. „ Wir haben im Kader sechs, sieben, vielleicht auch neun Mann, die das MV-Liga-Niveau nicht gewöhnt sind – vom Tempo und der Härte her. Da brauchten wir Zeit, um uns zu entwickeln. Aber das haben wir geschafft“, lobte er.

Vor allem die beiden 17-Jährigen Ole Pomorin und Niklas Felkel hätten sehr gut eingeschlagen. „Ole Pomorin macht im Angriff in seiner ersten Saison im Männerbereich mehr als 50 Tore. Niklas Felkel als vorgezogene Spitze in der Abwehr macht seine Sache gut. Sie haben auch Fehler gemacht, aber das muss man ihnen zugestehen. Vor den Beiden kann ich nur meinen Hut ziehen“, lobte Gunnar Jasmann.

Nachdem zum Ende der vergangenen Saison mehrere Akteure der ersten Sieben das Team verließen, mussten die Lücken erst einmal gefüllt werden. „Und das aufzufangen, erfordert eine Menge Zeit.“ Die Stralsunder begegneten ihren Kontrahenten oftmals auf Augenhöhe. „Aber aufgrund der Unerfahrenheit haben wir uns schlechte Phasen geleistet, die der Gegner dann genutzt hat. Nur in wenigen Spielen waren wir klar unterlegen“, resümierte Jasmann.

Auch über die Entwicklung von René Zober freute sich der Trainer. „Er ist nach der Verletzung von Kapitän Philipp Badendieck auf der rechten Rückraumposition eingesprungen. Eigentlich ist er ein Rechtsaußen. Was er da ohne Rückraumerfahrung geleistet hat, da kann ich nur ein Kompliment aussprechen“, so Jasmann.

Der Grundstein für die kommende Saison ist gelegt – darauf kann die Mannschaft aufbauen.

mw

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