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Helfer in Aktion: Wenn Rotkreuzler zweimal klingeln

Stralsund Helfer in Aktion: Wenn Rotkreuzler zweimal klingeln

Fördermitglieder und aktive Unterstützer werden gesucht.

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Norbert Schulz (l.) und Rüdiger Weidner sind bis Dezember in Stralsund unterwegs, um für das DRK zu werben.

Quelle: Holger Vonberg

Stralsund. Frage nicht, was das DRK für dich tun kann, sondern was du für das DRK tun kannst. Dieses berühmte Zitat von John F. Kennedy, leicht abgewandelt, passt gut zu einer neuen Aktion des Deutschen Roten Kreuzes.

Bis Dezember sind in Stralsund zwei Männer im Auftrag des DRK-Kreisverbandes unterwegs. Rüdiger Weidner und Norbert Schulz gehen von Tür zu Tür, klingeln und bitten um ein kurzes Gespräch: „Haben Sie einen Augenblick Zeit für das DRK?“, fragt Norbert Schulz in der Hoffnung, dass ihm die Tür nicht gleich wieder vor der Nase zugeschlagen wird. Sie werben weder für Zeitschriften-Abos noch für Staubsauger. Sie werben um Vertrauen.

Das bestätigt Andreas Bachmann, der Vorsitzende des Kreisverbandes, wohl wissend, dass viele Hansestädter misstrauisch sind, wenn es um Gespräche an der Wohnungstür geht: „Das DRK ist für jeden da, der Hilfe benötigt. Da wir uns in vielen Bereichen in der Stadt ehrenamtlich engagieren, durch den demografischen Wandel und Wegzug aber einen Rückgang verzeichnen, sind wir auf fördernde Mitglieder angewiesen, aber auch auf junge Menschen, die im Ehrenamt neue Verantwortung übernehmen wollen. Darum diese Aktion.“

Die Arbeit in den Ortsgruppen sei zwar noch zu gewährleisten, der hohe Altersdurchschnitt jedoch nicht optimal. „Etwa 80 aktive DRK-Mitglieder haben wir in Stralsund und rund 1000 Mitglieder, die durch ihre Monatsbeiträge helfen, das Ehrenamt finanziell zu entlasten. Sie sind die wichtigsten Organe in unserem Verein. Eine Mitgliedschaft im DRK hilft dem Gemeinwohl“, weiß Bachmann und wünscht sich viele Stralsunder, die unter anderem den Gedanken der Hilfe für Bedürftige weiter tragen.

Ermöglicht wird durch diese Mitgliedschaft auch die erfolgreiche Fortführung der Gemeinschaften Wasserwacht, Jugendrotkreuz, Wohlfahrts- und Sozialarbeit sowie der Betreuungszug. „Wir stellen uns den Hansestädtern vor, können unsere Dienstausweise als Legitimation vorlegen, auch Zeitungsbelege über unsere Arbeit“, so Norbert Schulz.

Wer Fragen, Anregungen, aber auch Beschwerden zu dieser Aktion hat, kann sich an Jörg Schlanert, den Ehrenamtskoordinator des DRK-Kreisverbandes, wenden. „Besonders freuen würde ich mich aber über positive Rückmeldungen“, sagt er.

Kontakt: Jörg Schlanert: ☎ 39 04 06.

 

Holger Vonberg

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