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Hilfe für Kleemobil, Segeltörn und Hospiz

Hilfe für Kleemobil, Segeltörn und Hospiz

Der Rotary-Club Stralsund engagiert sich seit 25 Jahren für kulturelle und soziale Projekte. Heute wird zum Festempfang eingeladen.

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Das Kleemobil, ein Projekt des Verbundes für Soziale Projekte, unterstützte mit Hebammen und Sozialarbeitern junge Mütter in Grünhufe. Mittlerweile hat sich daraus das Kleewerk entwickelt.

Quelle: Foto: Jörg Mattern

Stralsund. Es sind schon einige Hunderttausend Euro, mit denen der Stralsunder Rotary-Club in den 25 Jahren seines Bestehens einheimische Projekte unterstützte – einerseits durch Mitgliedsbeiträge, andererseits durch gesammelte Spenden.

Als erstes hatten sich die Mitglieder 1992 die Hilfe bei der Gründung des Montessori-Vereins auf die Fahnen geschrieben. Ein großes Anliegen des ersten Rotary-Präsidenten Harald Köster. Der damalige Kultursenator hatte gemeinsam mit Christoph Lehnert, Siegfried Hirsch, Klaus-Hinrich Warnkros und Schützenhilfe der Partnerstadt Kiel entscheidend dazu beigetragen, dass sich auch in Stralsund ein Rotary-Club gründet. Und seitdem treffen sich die Mitglieder jeden Mittwoch, 18.30 Uhr, zu Austausch und Vorträgen.

„Wir haben schon eine große Präsenzpflicht“, sagt Andreas Tanschus. Der kaufmännische Direktor des Deutschen Meeresmuseums ist ein Mann der ersten Rotarier-Stunden. Und deshalb erinnert er sich noch gut an besondere Projekte des Clubs. „Wir haben zum Beispiel bei der Gründung der Schauspielgruppe ,Die Eckigen’ geholfen. Aber die Unterstützung fürs Kleemobil in Grünhufe lag uns ebenso am Herzen.

Die Hebammen hatten uns schnell von ihrer Arbeit mit den Schwangeren überzeugt.“ Dies sei auch ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit mit dem Lions-Club, sagt der 56-Jährige.

Ob Esculita oder Segeltörn für asthmakranke Kinder – viele Initiativen ließen sich noch aufzählen. Oft fördern die Rotarier die Aktionen privat weiter. Ein Projekt mit Riesenresonanz war die Unterstützung beim Bau eines stationären Hospiz-Hauses in Stralsund. Überwältigend dabei die große Anteilnahme der Stralsunder. Das konnte man ja auch an der OZ-Weihnachtsaktion sehen, bei der rund 84000 Euro zusammenkamen“, freut sich Dr. Johannes Platz noch immer. Und auch jetzt bleibe man dran – mit einer 4000-Euro-Spende zum Spatenstich für das neue Haus. Rotary wolle vor allem da unterstützen, wo sich der Staat raushält oder die Gesellschaft überfordert sei, so der amtierende Präsident, der als Orthopäde im Ärztehaus Frankenwall arbeitet.

„Und uns war wichtig, dass wir nicht Geld in Steine und Häuser stecken, sondern helfen, Ideen mit Menschen für Menschen zu verwirklichen“, betont Andreas Tanschus. Und Johannes Plath ergänzt: „Bei Rotary arbeiten Menschen verschiedenster Berufe zum Wohle der Gemeinschaft zusammen. Und ich verstehe das so: Ich diene der Gemeinschaft.“ Man habe zwar feste Regularien, sei aber unabhängig von Religion und Herkunft aktiv. „Und das parteiübergreifend, aber durchaus nicht unpolitisch“, so Tanschus. „Aber wir sind kein Geheimbund, sondern offen für alle“, unterstreicht Plath.

Und über allem Handeln stehen vier Fragen: Ist es wahr? Ist es fair? Dient es dem guten Willen – dient es dem Wohl aller Beteiligten? „Also besonders die erste Frage ist doch in Zeiten von Alternativfakten und Fake-News aktueller denn je“, findet Rotary-Präsident Johannes Plath.

Interview mit Bundeskanzlerin und Musical-Preview

Der Festempfang zum 25. Jubiläum findet heute in St. Jakobi statt. Landrat, Oberbürgermeister und benachbarte Rotary-Clubs werden ihre Grußworte sprechen. Festredner ist der Rektor der Uni Rostock, Wolfgang Schareck.

Rotary-Präsident Johannes Plath hält nicht nur eine Rede, sondern hat kürzlich in Berlin auch ein Interview mit der Bundeskanzlerin vorbereitet, das in der Kulturkirche ausgestrahlt wird. Angela Merkel war übrigens die erste Frau im Stralsunder Rotary-Verein.

Das Reformationsmusical „Da schwätzt ein ungelehrter Esel“ von der Marien-Gemeinde, ebenfalls von Rotary unterstützt, erlebt heute Abend sein Preview. Auch das Junge Rostocker Nonett zählt zu den kulturellen Höhepunkten des Abends.

150 Gäste sind eingeladen, und die können sich an einem italienischen Wandelbüfett stärken.

Ines Sommer

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