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Stralsund Historische Städte feiern Jubiläum
Vorpommern Stralsund Historische Städte feiern Jubiläum
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00:00 14.06.2016

Durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit über die Arbeitsgemeinschaft Historische Städte sind Bamberg, Görlitz, Lübeck, Meißen, Regensburg und Stralsund seit 1991 verbunden. Die erste Tagung fand damals in Görlitz statt. 25 Jahre später findet dort nun die Jubiläumstagung an gleicher Stätte statt. Zur „Silberhochzeit“ vom 16. bis 18. Juni ist, neben einer Fachexkursion in die Kulturhauptstadt Breslau/Wroclaw eine Festveranstaltung geplant.

Dabei ist die Idee der Partnerschaft wesentlich älter: Bereits 1973 verbündeten sich die Städte Bamberg, Lübeck und Regensburg auf Initiative des damaligen Bamberger OB Theodor Mathieu, um sich den besonderen Herausforderungen der Sanierung ihrer historischen Stadtkerne zu stellen. Zunächst wurde dabei das damals geltende Städtebauförderungsgesetz auf den Prüfstand gestellt.

Mit pragmatischem Blick und der Erfahrung aus kommunaler Verwaltung und Politik setzte sich die AG für den Erhalt und die Weiterentwicklung des baukulturellen Erbes ein. Einer der Schwerpunkte liegt im Ausbau der Planungsinstrumente und bei der Sicherung von Städtebaufördermitteln. Mit der Wende wurde die Gruppe um drei Partnerstädte in den neuen Ländern erweitert. Das Ziel: Unterstützung bei der Lösung städtebaulicher Probleme in rechtlicher, finanzieller, organisatorischer sowie personeller Weise.

Görlitz, Meißen und Stralsund waren umgehend zur Kooperation bereit. Der Erfahrungsaustausch wurde auf eine breitere Basis gestellt, damit alle Partner vom bislang Erreichten profitieren konnten.

Bauen und Verkehr in historischen Stadtvierteln, energetische Erneuerung und demografischer Wandel, sind wichtige aktuelle Inhalte der regelmäßigen Treffen. Nachhaltigkeit, Effektivität und Kontinuität im Stadtentwicklungsprozess sind die vorrangigen Themen. Die heutige Bedeutung und das Erscheinungsbild der AG-Mitgliedsstädte, ihr Erhaltungszustand und ihre Lebensqualität sprechen für sich. Darauf aufbauend lässt sich zuversichtlich auf künftige Herausforderungen blicken.

Schwerpunkte in den kommenden Jahren werden neben Mobilitätsfragen auch die Herausforderungen zur Aufnahme von anerkannten Asylbewerbern sein. Ausreichender und sozial geförderter Wohnraum für finanziell schwächer gestellte Menschen sowie die Integration von Flüchtlingen stehen dabei im Vordergrund.

• www.ag-historische-staedte.de

OZ

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