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Stralsund Hunderte Stralsunder fieberten beim Public Viewing mit
Vorpommern Stralsund Hunderte Stralsunder fieberten beim Public Viewing mit
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04:17 27.05.2013
Hochspannung vor dem Gro�bildschirm: Auf der Kron-Lastadie war das Festzelt gut mit Fans gefüllt. Quelle: Christian Rödel
Stralsund

„Gestern war die deutsche Kanzlerin doch noch in Stralsund, und heute ist sie schon im Londoner Wembley-Stadion“, wunderte sich der schwedische Tourist Jan-Anders Olsson. Gemeinsam mit seiner Frau Isabella schaute er sich am Samstag auf der Kron-Lastadie das Finale der Champions League an. Die Eheleute aus der Nähe von Malmö waren mit zwei befreundeten Familien für ein verlängertes Wochenende nach Stralsund gereist, um hier auf Sightseeing-Tour zu gehen. „Uns interessiert natürlich auch, wie die Menschen hier leben und was sie fühlen“, sagte Jan-Anders Olsson, der gleichzeitig wissen wollte, ob es in Stralsund mehr Bayern-Fans oder Dortmund-Anhänger gibt.

„Nach meinem Gefühl gibt es hier mehr Dortmund-Fans, weil die Ruhrpott-Mannschaft eher der Underdogs ist“, vermutete Kron-Lastadie-Geschäftsführer Lars Gräning, der im Hof ein großes Festzelt mit einer überdimensionalen Leinwand aufbauen ließ. Knapp 600 Gäste verfolgten im erstaunlich warmen Zelt und auf den Bildschirmen des Fritz-Braugasthauses das spannende Spiel.

Ein Meer aus roten Schals und Trikots dominierte das Geschehen beim Public Viewing in der Alten Brauerei, wo sich etwa 400 Fußball-Fans einfanden. Der 20-jährige Johannes Benkmann kam allerdings als BVB-Fan extra aus Greifswald hier her, um mit Stralsunder Freunden das schwarz-gelbe Team von Jürgen Klopp anzufeuern.

Die Stralsunderinnen Chantall Fleige (20) und Julia Bergau (19) fieberten mit schwarz-gelben Schals ebenfalls für die Dortmunder. Die Mehrheit der Fans in der Alten Brauerei jubelte jedoch den Bayern zu. „Bayern wird vier zu eins gewinnen“, war sich Jens Henning vor dem Anpfiff des Spiels ganz sicher, lag damit aber dann doch nicht ganz richtig. Der 41-jährige Stralsunder ist eingefleischter Bayern-Fan. „Früher bin ich zweimal im Jahr zu Spielen nach München gefahren“, erzählt der Vertriebsmitarbeiter der Störtebeker-Braumanufaktur. Sein Chef, Jürgen Nordmann, lag mit seiner Prognose noch weiter daneben. Er hatte auf einen Dortmunder Sieg getippt.

Christian Rödel

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