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Stralsund Im Einsatz für die „Generation Beatles“
Vorpommern Stralsund Im Einsatz für die „Generation Beatles“
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00:00 03.11.2016

Die „Generation Beatles“ in der Hansestadt ist richtig gut drauf. So waren die 110 Tickets für die gleichnamige Tanzveranstaltung, die der Stralsunder Seniorenbeirat für den 25. November im InterCity-Hotel organisiert hat, an einem Vormittag ausverkauft. „Innerhalb von vier Stunden war der Vorverkauf erledigt“, sagt Birgit Wachs von der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit des Gremiums, erfreut über den Zuspruch.

Veranstaltungen wie diese setzen genau an den Adressaten der Arbeit des Seniorenbeirats an. „Ziel unseres Engagements ist es, Senioren in der Hansestadt und dem Umland anzuregen, selbst aktiv zu werden“, sagte gestern Georg Weckbach, Beiratsvorsitzender bei der Rückschau auf 2016. Und die Bilanz fällt aus Sicht des Vorstandes positiv aus.

Aus jeder der fünf Arbeitsgruppen des Beirats präsentierte Weckbach Schwerpunkte, um die sich deren Mitglieder im zurückliegenden Jahr gekümmert haben. Breiten Raum nahm dabei der Bereich Kultur, Sport und Freizeit ein. So waren Mitglieder des Beirats in die Planung und Vorbereitung des 12. Fests der Generationen, das gemeinsam mit dem 47. Zoofest im Juli gefeiert wurde, eingebunden.

Das Engagement wurde belohnt. Immerhin zählten die Veranstalter 1000 Gäste und 200 Mitwirkende.

Viel Wert legen die 29 Mitglieder des Seniorenbeirats auch auf generationenübergreifende Zusammenarbeit. Mit der Integrierten Gesamtschule Grünthal gibt es dazu eine rege Zusammenarbeit. Etwa, wenn in diesem Jahr bereits die fünfte gemeinsam mit Schülern erarbeitete Fotoausstellung „Auf den Spuren der Baumeister der Schwedenzeit“ präsentiert wurde oder bei Lesungen zu zeitgeschichtlichen Themen mit Zehntklässlern.

„Zu Fragen des altersgerechten barrierefreien Bauens in Stralsund haben wir für das Altenparlament MV eine Zuarbeit geliefert“, verweist der Beiratsvorsitzende auf einen weiteren Arbeitsschwerpunkt.

Richtig Zulauf hat der Seniorenbeirat mit seinen regelmäßigen Veranstaltungsreihen „Senioren ans Netz“, „Ab an die Apps“ oder „Seniorinnen ans Lenkrad“. Diese erreichten 2016 bislang über 660 Teilnehmer. „Wir haben die Zahl der Veranstaltungen erhöhen müssen, um der Nachfrage einigermaßen gerecht werden zu können“, erzählt Birgit Wachs. Bei all dem weiß sich der Seniorenbeirat von Stadtverwaltung und -parlament gut unterstützt. „Wir sind als Gäste in jedem Bürgerschaftsausschuss vertreten und haben dort auch Rederecht, um die Belange der Senioren mit in die Diskussion zu bringen“, betont Georg Weckbach. Er weiß aus Kontakten zu Beiräten etwa in Greifswald und Neubrandenburg, dass so eine politische Einbindung der Seniorenarbeit wie in Stralsund nicht überall selbstverständlich ist.

• www.seniorenbeirat-stralsund.de

Jörg Mattern

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