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Stralsund Immer absurder: Streit um grünes Wohnen an St. Jakobi
Vorpommern Stralsund Immer absurder: Streit um grünes Wohnen an St. Jakobi
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15:46 09.10.2018
Stralsunds letztes freies Quartier: Einem früheren Entwurf zufolge hätte es nach der Bebauung autofrei bleiben sollen. Quelle: Alexander Müller
Stralsund

In der Debatte um ein möglicherweise autofreies Wohnviertel in der Stralsunder Altstadt gehen den Bürgerschaftsfraktionen von CDU/FDP und der Wählergemeinschaft Bürger für Stralsund (BfS) offenbar die Argumente aus. Dieser Eindruck ergibt sich zumindest aus der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Bürgerschaft.

Hendrik Lastovka (CDU) und Thomas Haack (BfS) weigerten sich dort mit beachtlicher Hartnäckigkeit in die Diskussion einzusteigen, die von der Grünen-Fraktion erneut auf die Tagesordnung gesetzt worden war. „Wir haben doch einen Beschluss der Bürgerschaft“, sagte Lastovka. Danach soll die letzte bebaubare Großfläche von einer Stichstraße geteilt werden, um hinter den Häusern zusätzliche Parkplätze zu schaffen. Der Hauptgrund, warum die beiden Fraktionen plötzlich so schweigsam sind, dürfte in den Ergebnissen zu suchen sein, die eine entsprechende Untersuchung der Stadtverwaltung ergeben hat.

Demnach hätten hinter den Häusern auf dem später bebauten Areal höchstens neun bis elf Fahrzeuge Platz, denen in jedem Fall die geplanten Kemläden hinter den Häusern zum Opfer fallen würden. Dies hatten die CDU/FDP- und die BfS-Fraktion mit ihrer Mehrheit in der Bürgerschaft durchgesetzt.

Einem früheren Entwurf der Stadtverwaltung zufolge hätte das Quartier im Innern autofrei bleiben sollen. Die Straßen rund um das 5100 Quadratmeter große Areal, das seit Jahren als Parkplatz genutzt wird, würden indes uneingeschränkt befahrbar sein. Den Ausweg, in fünf Jahren zusätzliche Stellplätze in einem Parkhaus zu schaffen, das auf der Fläche des jetzigen Polizeireviers in der Böttcherstraße erbaut werden könnte, hatten die Gegner der grünen Altstadtgärten stets als sehr vage abgetan.

Benjamin Fischer

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