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Stralsund Immer mehr Spielsüchtige brauchen Hilfe
Vorpommern Stralsund Immer mehr Spielsüchtige brauchen Hilfe
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11:27 21.02.2015
Im vergangenen Jahr suchten 583 Klienten Hilfe bei der Sucht- und Drogenberatung, darunter 30 Glücksspielsüchtige. Quelle: Angelika Warmuth
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Stralsund

Über 580 Frauen und Männer suchten im vergangenen Jahr Hilfe bei der Sucht- und Drogenberatung Stralsund. Das sind 90 mehr als 2013.

„Insgesamt wurden 3311 Beratungsgespräche geführt“, sagt Angelika Löscher, die Leiterin der Einrichtung in der Wallensteinstraße. Den Anstieg führt sie darauf zurück, dass sich mehr Leute ihrer Probleme bewusst werden und Süchte in der Gesellschaft nicht mehr tabuisiert werden. Die Hemmschwelle, sich Hilfe zu suchen, ist gesunken.

Zu denen, die immer häufiger Beratung brauchen, gehören die Menschen, die ein Problem mit Glücksspielen haben. „Im vergangenen Jahr hatten wir 30 Klienten, 24 männliche und sechs weibliche“, sagt Nora Glawe, die seit Oktober 2014 diesen Bereich, der ein Projekt des Sozialministeriums des Landes ist, leitet.

„In 98 Prozent der Fälle geht es um die pathologische Spielsucht an Automaten“, erklärt die Sozialarbeiterin. Themen sind jedoch auch Lotterien und Sportwetten.

Derzeit versucht Nora Glawe, sich einen Überblick zu verschaffen, wie viele Versuchungen es für Süchtige im Einzugsgebiet der Sucht- und Drogenberatung, ganz Vorpommern-Rügen, gibt. „Allein in Stralsund sind es elf Spielotheken“, schaut sie auf die Zahlen.



Miriam Weber

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