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In den Ferien als Lebenretter im Einsatz

Stralsund In den Ferien als Lebenretter im Einsatz

Im Stralsunder Strandbad sorgen Schüler und Studenten für die Sicherheit der Badegäste.

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Ferienjob direkt an der Sonne: Als Rettungsschwimmer übernehmen junge Leute Verantwortung, haben aber auch Spaß.

Quelle: Hanna Wäscher

Stralsund. Es ist ein Job, bei dem junge Leute Verantwortung übernehmen. Nicht nur für sich selbst, sondern vor allem für das Leben anderer Menschen. Auch wenn derzeit zu viele Nachrichten von tragischen Badeunfällen auftauchen, geben die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ihr Bestes, damit sich Badegäste sicher fühlen.

Vor allem für Schüler und Studenten, die sich im Sommer etwas dazu verdienen wollen, Verantwortung übernehmen können, gern unter freundlichen Menschen sind, Sport treiben und die Sonne genießen wollen, ist Rettungsschwimmer der perfekte Ferienjob.

Auch derzeit sind wieder täglich viele junge Rettungsschwimmer im Strandbad Stralsund für die Sicherheit der Badegäste zuständig. Sie alle haben eine einjährige Ausbildung hinter sich. Beim wöchentlichen Training im Hanse-Dom lernen die angehenden Rettungsschwimmer alles, was sie können und wissen müssen. Teil der Ausbildung ist auch, das alljährliche Sundschwimmen mit abzusichern und mindestens eine Woche Dienst in Stralsund zu machen.

Abschließend erhält man das Rettungsschwimmerzeugnis und darf fast überall an der Ostsee seinen Einsatz leisten. Und der bedeutet im Sommer eben neben der Verantwortung auch viel Spaß.

Dienstbeginn ist 9.30 Uhr. Jeder hat einen Schrank zur Verfügung, in dem er Essen für den Tag, seine Dienstkleidung — ein rotes T-Shirt und einen roten Pullover — und andere Dinge, die er braucht, lagern kann. Ganz wichtig ist, dass die ABC-Ausrüstung immer parat liegt. Dabei handelt es sich um Flossen, Badeanzug und Taucherbrille, die für einen Einsatz wichtig sein können.

Jeden Tag erfolgt am Morgen die Einteilung der Rettungsschwimmer für die einzelnen Türme. Auf dem Weg zum jeweiligen Einsatzort werden die Dienstflaggen gehisst und Einsatzbereiche abgesteckt.

Zu den Aufgaben eines Rettungsschwimmers gehört es jedoch nicht nur, dass immer zwei von ihnen das Wasser im Auge behalten, sondern dass sie auch zur Stelle sind, wenn kleinere oder größere Verletzungen zu versorgen sind. In der Regel ist 18 Uhr Dienstschluss.

Die Bezahlung schwankt von Ort zu Ort und ist abhängig davon, wie lange man als Rettungsschwimmer am Strand bereits im Dienst ist.

Hanna Wäscher

www.zwrdk.dlrg.de

 

 

OZ

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