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Stralsund Islamisches Weimar Institut fordert zum Dialog auf
Vorpommern Stralsund Islamisches Weimar Institut fordert zum Dialog auf
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06:54 20.04.2017
Das islamische Weimar Institut will aus der ehemaligen Spielkartenfabrik am Kütertor ein Begegnungszentrum machen. Quelle: Foto: Alexander Müller

Nach dem OZ-Bericht über ein mögliches Verbot der Freitagsgebete am Stralsunder Kütertor hat sich jetzt das islamische Weimar Institut zu Wort gemeldet. Der stellvertretende Vorsitzende Stefan Wilms hat die Stralsunder Bürgerschaft zum Dialog eingeladen. Man sei bei der Planung eines Kulturzentrums für Vorschläge aus der Bürgerschaft offen. „Wir sind sicher, dass wir die Stadt Stralsund – und letztlich die Bürgerschaft – von der Notwendigkeit eines offenen Bürgerzentrums überzeugen können. Entsprechende Vorbehalte verstehen wir und sind entsprechend um ein transparentes Verfahren bemüht“, sagt Wilms. Hintergrund ist der Plan des Weimar Instituts, aus der ehemaligen Spielkartenfabrik am Kütertor ein Kultur- und Begegnungszentrum zu machen – inklusive eines muslimischen Gebetsraumes.

Bereits jetzt kommen dort freitags regelmäßig bis zu 100 Muslime zum Gebet zusammen. Die Stadtverwaltung hat diesbezüglich moniert, dass keine dafür notwendigen Anträge oder Genehmigungen vorliegen.

Das Weimar Institut soll bis heute zu den Vorwürfen Stellung nehmen. „Selbstverständlich kommen wir nach Rücksprache mit dem Architekten und fachlicher Beratung dem auch fristwahrend nach“, sagt Wilms. Er betonte zudem, dass Freitagsgebete in würdigem Rahmen als Angebot für die Flüchtlinge im Interesse der Stadt lägen. „Sonst müssten sie künftig auf der Straße beten.“ Den Vorwurf des Islamismus weist Wilms erneut zurück. Das Weimar Institut werde gegebenenfalls rechtlich dagegen vorgehen.

Alexander Müller

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