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OZ-Schulnavigator: Die Integrierte Gesamtschule Grünthal im Test Jeder ist willkommen

An der IGS Grünthal können verschiedene Schulabschlüsse erreicht werden

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Mit einem Hausneubau haben die knapp 700 Schüler und 65 Lehrer wesentlich mehr Platz. FOTOS (5): MIRIAM WEBER

Stralsund. Zwei Häuser, 65 Lehrer, 28 Klassen, 682 Schüler. Sie haben die Möglichkeit, die Hochschulreife, die Fachhochschul-, Mittlere und Berufsreife zu erreichen. Das muss erst einmal gewuppt werden. „Bei uns ist jeder willkommen, das ist unser Motto“, sagt Ralph Renneberg, Schulleiter der Integrierten Gesamtschule Grünthal.

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An der IGS Grünthal können verschiedene Schulabschlüsse erreicht werden

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Essen: Menüs im Angebot

Die Schule bietet eine Mittagsverpflegung des Internationalen Bundes an, die von etwa 250 Schülern genutzt wird. In der Hofpause kann an einem Kiosk aus einem Frühstücksangebot gewählt werden.

Getränke stehen an einem Automaten und einem Wasserspender zur

Verfügung.

Lehrer: Großes Kollegium

65 Lehrer unterrichten an der IGS Grünthal 28 Klassen. Regelmäßig finden Fortbildungen mit Referenten zu verschiedenen Schwerpunkten statt, in diesem Schuljahr liegt der Fokus auf Multimediapräsentationen. An der Schule gibt es zusätzlich Schulsozialarbeiter und Sonderpädagogen.

Freizeit: Breites Angebot

In der Schule wird sowohl eine Früh- als auch eine Nachmittagsbetreuung angeboten. Im Ganztagsbereich gibt es etwa 20 verschiedene AG’s, darunter das Projekt „Stadtbaukasten Weltkulturerbe Stadt Stralsund“, das den Förderpreis des Ministeriums Bildung, Wissenschaft und Kultur MV erhalten hat.

Förderung: Extra Stunden

Die IGS Grünthal ist eine ESF-geförderte Schule. So stehen von der 5. bis 8. Klasse pro Woche zusätzlich zwei Förderstunden zur Verfügung. Bei Bedarf bekommen Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche ebenfalls Unterstützung. Die Hausaufgabenbetreuung erfolgt im Ganztagsangebot.

Ausstattung: Neu und modern

Vor zehn Jahren wurde das Haupthaus komplett saniert, in diesem Schuljahr ein neues Haus eingeweiht. Es gibt in der Schule eine Bibliothek, eine Küche, Aula, Mensa, Turnhalle, Sportplatz, Schulgarten, Internetzugang für jeden Raum, Whiteboards, Schließfächer und verschiedene Fachräume.

Die IGS im Stadtteil Grünhufe kann mit vielen Besonderheiten punkten. Das fängt schon mit dem modernen Haupthaus an, das im Schuljahr 2006/2007 vollständig saniert und umgebaut wurde. Um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden, wurde in diesem Schuljahr der Neubau „Haus 2“ eröffnet. „Dadurch hat sich die Lernatmosphäre erheblich verbessert, weil alles viel ruhiger geworden ist“, sagt Anke Zilinkse, stellvertretende Schulleiterin. „Durch die besseren räumlichen Kapazitäten können wir mehr offene Unterrichtsformen wählen.“

Weiteres Plus: Die Schüler lernen mit Ausnahme von einigen Kursen im Klassenverband und das im eigenen Klassenraum. „Den verlassen die Schüler eigentlich nur zum Fachunterricht“, erklärt Anke Zilinske. Sie unterrichtet übrigens seit 24 Jahren an der IGS und bekennt: „Es war Liebe auf den ersten Blick. Denn an einer Gesamtschule haben sowohl Schüler als auch Lehrer kreativen Freiraum.“

Außerdem könne man die Kinder von der 5. Klasse an begleiten und sie wachsen sehen.

Anke Zilinske kommt noch einmal auf den Klassenverband zurück. „Mit der wachsenden Klassengemeinschaft entsteht auch ein gutes Miteinander in der Schule. Wir versuchen, den sozialen Kern aufrecht zu erhalten und zu fördern.“ Ralph Renneberg fügt hinzu: „Wir arbeiten mit jedem Schüler mit all seinen Höhen und Tiefen zusammen und versuchen ihn zum für ihn besten Abschluss zu bringen.“

Aus einem umfangreichen Angebot können die Mädchen und Jungen im Ganztags- und Freizeitbereich wählen. „Als ich meine Kurse wählen musste, habe ich erst einmal festgestellt, wie riesig unser Sportangebot ist“, sagt der 16-jährige Erik Töpfer, der Klassensprecher seiner 10. Klasse ist und sich im Schülerrat engagiert. „So bietet unsere Schule als einzige in Stralsund den Kurs ,Rettungsschwimmen’ an.“

Um das Angebot aufrecht zu erhalten, hat die Schule ein breites Netzwerk aufgebaut und arbeitet mit vielen Partnern zusammen. Das reicht von der Stadtteilkoordination über den Seniorenbeirat bis hin zur Auferstehungskirche und den Zoo. Klimadetektive, Schulgarten, Küchenzwerge, Kreatives Gestalten, Hauswirtschaft... Da sollte für wirklich Jeden etwas dabei sein. Und wenn ein Schüler beim Lernen mal mehr Unterstützung braucht, können dafür die zwei zusätzlichen Förderstunden in der Woche genutzt werden, die in der 5. bis 8. Klasse zur Verfügung stehen.

Miriam Weber

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