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Stralsund Jetzt schwimmt sie: Gute Fahrt „Sankta Maria II“
Vorpommern Stralsund Jetzt schwimmt sie: Gute Fahrt „Sankta Maria II“
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10:16 21.10.2017
Die neue Elektrofähre von Ostseestaal/Formstaal wird auf dem Gelände der MV Werften in Stralsund zu Wasser gelassen. Quelle: Alexander Müller
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Stralsund

Die „Sankta Maria II“ _ die weltweit erste vollelektrische Autofähre für Binnengewässer _ ist am Freitag in Stralsund zu Wasser gelassen worden. Das Schiff ist 28 Meter lang, kann pro Fahrt bis zu 45 Fahrgäste transportieren und fährt emissionsfrei.  Und genau deshalb hat die Gemeinde Oberbillig in Rheinland-Pfalz den Bau des Schiffes bei den beiden Stralsunder Firmen Formstaal und Ostseestaal in Auftrag gegeben.

Die „Sankta Maria II“ soll die bisherige Fähre auf der Mosel, die zwischen Oberbillig in Deutschland und Wasserbillig in Luxemburg verkehrt, ersetzen. Beim Stapellauf war gestern eine zehnköpfige Delegation aus der Gemeinde Oberbillig, die 1000 Einwohner zählt,  dabei. „Es war die richtige Entscheidung, den Auftrag nach Stralsund zu geben. Die Firma hat Erfahrungen auf diesem Gebiet“, sagte am Freitag der Ortsbürgermeister von Oberbillig, Andreas Beiling(CDU). Die Mosel sei an der Stelle gerade mal 120 Meter breit. Die Fahrt dauert zwei Minuten. Nicht nur touristisch sei die Fähre ein Anziehungspunkt. Vor allem werde sie auch von vielen Pendlern genutzt. Deshalb hätten sich die beiden Gemeinden entschieden, in einen Neubau zu investieren, der umweltfreundlich ist.

Das Schiff mit einem Nettopreis von 1,5 Millionen Euro wird gemeinsam von den beiden Gemeinden aus Rücklagen, mit EU-Fördermitteln und über Kredite finanziert. Nach der ersten Probefahrt und der endgültigen Fertigstellung wird es Huckepack mit einem Binnenschiff an die Mosel transportiert und soll dort am 21. November übergeben werden. Die Schiffstaufe soll am 25. November stattfinden.

Marlies Walther

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