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Jugendstätte „Graureiher“ bekommt 36 Betten dazu

Nehringen Jugendstätte „Graureiher“ bekommt 36 Betten dazu

Pomerania-Geld macht‘s möglich: Grundstein für Neubau in Nehringen wurde gestern gelegt.

Nehringen. Der Grundstein für ein weiteres Bettenhaus in der Nehringer Jugendstätte „Graureiher“ ist gelegt. Gefördert von der Kommunalgemeinschaft Pomerania, soll in den kommenden Monaten in direkter Nachbarschaft des alten Bettenhauses mit seinen 29 Plätzen ein neues aufgebaut werden, das dann weiteren 36 Gästen des „Graureihers“ eine Schlafstatt bieten kann. Dazu gehören ein Spielplatz, Sitzgruppen und eine Feuerstelle. Zudem soll ein neuer Bootsanleger errichtet werden. Gesamtkosten: rund 835 000 Euro. 125 000 Euro beträgt der Eigenanteil der Gemeinde Grammendorf.

Eine aktuelle Ausgabe der OSTSEE-ZEITUNG und der polnischen Zeitung „Kurier Szczecinski“ verschwanden gestern in der stählernen Röhre, die im Fundament des künftigen Flachbaus eingemauert wurde. Dazu Zeitzeugnisse wie der Partnerschaftsvertrag zwischen den Gemeinden Grammendorf und Pelczyce, polnische und deutsche Münzen sowie ein Speicherchip mit aktuellen Fotos.

Die Gemeinde Pelczyce plant parallel innerhalb dieses Pomerania-Projektes den Bau einer Zufahrtsstraße und die Neugestaltung des Seeufers in ihrer Gemeinde. Bestandteil des Projektes sind zudem Arbeitstreffen sowie Jugend- und Kulturaustausche.

Zu den Gästen der feierlichen Grundsteinlegung zählten gestern u. a. Dr. Miroslaw Kluk, Bürgermeister der polnischen Gemeinde Pelczyce, Ratsvorsitzender Marek Szczepanik sowie der Landtagsabgeordnete Heino Schütt (CDU), Vertreter des Amtes Recknitz-Trebeltal und des Nieparser Trägervereins Jugendhaus „Storchennest“.

Seit knapp zwei Wochen sind Bauleute der Hohendorfer Firma Trend-Bau bereits auf der 400 Quadratmeter großen Baustelle beschäftigt. „Wir haben den Boden zwei Meter tief ausgehoben und dann alles mit 1500 Tonnen Sand aufgefüllt“, berichtet André Blenkle, der Baustellenverantwortliche. Der Baustart sei allerdings nicht planmäßig gewesen. „Wir konnten erst zwei Wochen später anfangen — wegen des Wetters.“

Vier Jahre Vorarbeit waren nötig, bis nun endlich der Grundstein gelegt werden konnte. „Was lange währt, wird gut“, kommentierte Grammendorfs Bürgermeister Udo Peters (CDU) gegenüber der OZ. „Von dem Projekt profitiert die ganze Region — und für den Tourismus ist das sehr wichtig.“ Pelczyces Bürgermeister Dr. Miroslaw Kluk bezeichnete das gemeinsame Pomerania-Projekt als „das i-Tüpfelchen auf unserer 13-jährigen, guten Partnerschaft“. Es habe sich gelohnt, so viele Jahre darauf zu warten. Das Wichtigste aber seien die Kontakte und die Freundschaft, die sich zwischen den Gemeinden entwickelt haben.

pf

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