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Stralsund Junge Leute retten Robben
Vorpommern Stralsund Junge Leute retten Robben
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00:00 10.02.2014
Stralsund

Seit 1930 war die Kegelrobbe in der westlichen Ostsee vollständig ausgerottet. Mittlerweile werden wieder vereinzelte Kegelrobben an der deutschen Ostsee gesichtet. Immer wieder gibt es Meldungen.

Ein Projekt der Umweltorganisation WWF will nun die Wiedereinbürgerung so weit vorantreiben, dass auch wieder Robbenbabys in dem Projektgebiet, dem Greifswalder Bodden vor Rügen, geboren werden.

Hinter dem Projekt stehen die Robbenbotschafter der Insel Rügen. Die Jugendlichen zwischen 11 und 14 Jahren setzen sich seit 2011 aktiv für die Kegelrobbe ein. Sie lassen sich über diese Meerestiere ausbilden und geben ihr Wissen zum Schutz der Tiere an Bevölkerung und Touristen weiter.

Außerdem werden regelmäßig Monitoring-Ausfahrten veranstaltet, bei denen die Robben im Greifswalder Bodden beobachtet und dokumentiert werden.

Ansonsten kümmern sich die engagierten Jugendlichen auch um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und helfen bei der Entwicklung von Umweltbildungsmaterial an Schulen.

Um die Zukunft des Projektes für die nächsten zwei Jahre zu sichern, haben die Robbenbotschafter jetzt eine Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo gestartet. Damit wird Geld gesammelt, um das Vorhaben durchführen zu können.

Wer die Kampagne mit fünf Euro unterstützt, bekommt von den Robbenrettern ein herzliches Dankeschön, für 25 Euro gibt es einen Robben-Kühlschrankmagnet und für 1000 Euro darf der Unterstützer mit Begleiter an einer Monitoring-Ausfahrt im Greifswalder Bodden teilnehmen. Die Robben-Retter sind schon auf einem guten Weg. Das Kampagnenziel von 10 000 Euro wurde bereits zu mehr als einem Drittel erfüllt, und die Kampagne läuft noch einige Tage.

Mehr Infos zur Kampagne der Robbenretter gibt es im Internet unter www.indiegogo.com/projects/werde-robbenretter.



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