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Kahn lief voll — Anglertrio gerettet

Stralsund Kahn lief voll — Anglertrio gerettet

Erneut kam es auf dem Strelasund zu einem Bootsunfall.

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Nur noch mit der Spitze ragt das Boot aus dem Wasser, als es von der Wasserschutzpolizei an den Haken genommen wird.

Quelle: Wasserschutzpolizei

Stralsund. Innerhalb von sechs Tagen der zweite Unfall auf dem Strelasund: Gestern früh gegen 8 Uhr sank ein Sportboot vor Altefähr. Der Angelkahn war mit drei Männern im Alter von 52, 64 und 68 Jahren besetzt. Das Trio war gerade erst rausgefahren, als das Boot voll Wasser lief. Gefangen hatten sie noch nichts.

Die Petrijünger, die aus Wriezen im Brandenburgischen stammen, konnten gerettet werden, weil ihnen andere Angler zu Hilfe kamen. Sie nahmen die unfreiwilligen Schwimmer an Bord und brachten sie in den Hafen von Altefähr. Das Wasser des Strelasundes hat gerade mal acht Grad. Da hätte der Unfall böse ausgehen können. Vom Unglückskahn schaute nur noch die Bugspitze heraus, als er vom Polizeiboot „Ummanz“ gesichert und anschließend durch das Seezeichenschiff „Stralsund“ geborgen wurde.

„Als Ursache gaben die Angler plötzlich eindringendes Wasser über das Heck an“, sagt Alexander Schumann von der Wasserschutzpolizei. Das hätten die Männer erst bemerkt, als es offenbar bereits zu spät war. Am Heck hatten sie den Anker angebracht. Ob das Boot undicht war oder gefährlich viel Wasser durch Wellengang überschwappte, ist derzeit noch nicht eindeutig geklärt. „Wir konnten keine Undichtigkeit feststellen“, so der Polizeihauptkommissar.

Bei dem Plastikboot des Typs Ibis 2 handelt es sich um einen alten DDR-Bau. „Darauf kann man durchaus mit vier Mann sitzen, auch wenn es schon eng wird“, meint Schumann. Allerdings zeige das Bootsunglück erneut, wie wichtig es ist, dass die Angler bei allem Spaß an dem Hobby auch an die eigene Sicherheit denken. Rettungswesten hätten sich im Boot befunden. Aber die Männer haben sie nicht getragen.

Erst am vergangenen Sonnabend war ein Ruderboot auf dem Strelasund vor Grahlerfähre mit zwei Ribnitzern gekentert, die in letzter Minute gerettet wurden. Einen weiteren Bootsunfall gab es im Bereich der Wasserschutzpolizeiinspektion Stralsund am Montag vor Dierhagen. Marlies Walther

 



OZ

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