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Stralsund Kampf gegen Mietpreis-Wahnsinn in Ostseebädern
Vorpommern Stralsund Kampf gegen Mietpreis-Wahnsinn in Ostseebädern
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17:35 02.05.2018
Blick aus der Luft auf das Ostseebad Zingst: Normalverdiener finden hier kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Quelle: Norbert Fellechner
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Stralsund/Zingst/Barth

Die Immobilienpreise gehen durch die Decke, statt Wohnraum entstehen nur noch Ferienappartements und die Mietwohnungen, die es gibt, sind kaum bezahlbar.  Diese rasante Entwicklung soll nun mit einem Projekt zum sozialen Wohnungsbau zumindest abgebremst werden. 

Laut Infrastrukturminister Christian Pegel stehen in MV bis 2021 rund 80 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung. Mindestens zehn Millionen Euro davon gehen nach Vorpommern-Rügen, das zur Modellregion werden könnte. Das Geld reicht für etwa 250 Wohnungen. Ein Problem dürften allerdings die hohen Grundstückspreise werden. Damit das Fördergeld nicht allein dadurch aufgebraucht wird, soll es einen Pakt der öffentlichen Hand geben. Land, Landkreis und Kommunen schließen sich zusammen und geben ihre eigenen Grundstücke für den Wohnungsbau deutlich vergünstigt ab. Bisher sind die Kommunen angehalten, ihre Grundstücke zum Zwecke der Haushaltskonsolidierung meistbietend zu verkaufen. 

Bauen könnte dann mit dem Fördergeld prinzipiell jeder Investor, der sich den Regeln unterwirft - vom kommunalen Wohnungsunternehmen bis zum Hotelbetreiber, der Wohnungen für seine Mitarbeiter schaffen will. Das heißt: Die Miete darf maximal 5,50 Euro betragen und nur für Sozialwohnungen qualifizierte Familien können einziehen. Laut Pegel darf ein vierköpfiger Haushalt maximal über ein Einkommen von 3000 Euro brutto verfügen.

Alexander Müller

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