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Stralsund Killer tötet im Hotel Aquamaris
Vorpommern Stralsund Killer tötet im Hotel Aquamaris
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07:56 25.05.2013
Und Action: Katharina Schubert und Filmtochter Kiana Hoyer bei den Dreharbeiten in Juliusruh. Quelle: Stefanie Büssing
Juliusruh

„Handys aus, alle Ruhe bitte und los“, ruft Regieassistent Axel Rottmann. Schauspielerin Katharina Schubert und Filmtochter Kiana Hoyer schlendern langsam durch den Wald in Richtung Haus. In dem liegt der Familienvater, erstochen von einem Killer — doch das wissen die beiden noch nicht. Erst in der nächsten Szene wird Wotan Wilke Möhring, der den Stralsunder Kommissar Benjamin Lietz mimt, aus dem Haus stürzen und den beiden die schreckliche Nachricht überbringen. Noch bis heute laufen im Hotel Aquamaris in Juliusruh auf der Insel Rügen die Dreharbeiten für den fünften Stralsund-Krimi „Freier Fall“.

Mit vier Lkws und mehreren Kleintransportern für Requisiten und Ausstellungsgegenstände ist die rund 40-köpfige Filmcrew, zu der jeweils noch diverse Schauspieler, Komparsen und Stuntleute kommen, am Dienstag auf die Insel gereist und hat für einigen Trubel im Hotelbetrieb gesorgt. „Wir mussten einige Gäste umquartieren, weil der Hauptdarsteller von einem Balkon im ersten Stock in die Tiefe springt und daher ein bestimmtes Haus gewünscht war“, verrät Hotelchef Harald Dörschel. Auch verschiedene Parkflächen mussten gesperrt und der Platz vor dem Hotel für die mobile Maske und den Garderoben-Wagen geräumt werden, so Dörschel. In der zweiten Etage des Hotels richtete die Filmcrew ein Produktionsbüro ein, auch eine eigene Cateringfirma reiste mit an.

„Trotzdem ist es für uns eine willkommene Abwechslung und für die Hotelgäste eine spannende Angelegenheit“, betont Dörschel. „Einige kennen die Serie und haben auch schon Frau Wackernagel und Herrn Wilke Möhring erkannt.“ Da die Gäste mit der Crew gemeinsam frühstückten, gebe es morgens schon mal das ein oder andere Autogramm.

Auch Regisseur Martin Eigler, der für die Krimireihe bereits zum wiederholten Mal auf der Insel dreht, ist begeistert. „Rügen ist eine tolle Location, die Insel ist landschaftlich reizvoll, bietet aber auch unterschiedliche Orte, wie romantische oder verlassene Plätze“, schwärmt Eigler. Für Wotan Wilke Möhring, der sich künftig auf die „Tatort-Reihe“ konzentrieren will, wird es der letzte Fall als Stralsund-Ermittler sein. „Der Arbeitstitel bezieht sich auch auf die Situation der Filmfigur Benjamin Lietz, der alles hinter sich lässt, aber ich will nicht zuviel verraten“, sagt Möhring, der von „Tatort“-Dreharbeiten direkt auf die Insel kam und hier am Donnerstag auch seinen 46. Geburtstag feierte — nach einem 13-Stunden-Drehtag. „Der schnelle Wetterwechsel ist für uns sehr schwierig, mal Regen, mal Sonne, das passt nicht zu einer Szene, die an ein und demselben Tag spielt“, erklärt Rottmann. Zwei Tage lang hatte die Crew mit sechs Beamten des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) den Showdown an der Wittower Fähre gedreht. Ab Montag sind fünf Drehtage in Stralsund geplant. Die Dreharbeiten dauern noch bis Juni. Die Aufnahmen im Polizeibüro sollen komplett in Hamburg gedreht werden. „Auf der Insel sind die Bedingungen entspannter als in der Großstadt. Es macht wirklich, Freude hier zu drehen“, so Eigler. „Wir würden gern wiederkommen.“

Regionale Krimiserie
Stralsund ist der Titel einer als Kriminalfilm angelegten Fernsehserie des ZDF, die in Stralsund, auf Rügen und in Hamburg spielt. Produziert wird die Serie von der Network Movie Film- und Fernsehproduktion, einem Tochterunternehmen des ZDF.

Stefanie Büssing

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