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Stralsund Kirchtor war schon 1870 versperrt
Vorpommern Stralsund Kirchtor war schon 1870 versperrt
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00:02 13.01.2015
Die historische Aufnahme zeigt die St. Marienkirche im Jahr 1870. Zu erkennen ist, dass damals die Nordpforte des Gotteshauses durch Häuser versperrt war. Repro: Stefan Sauer

Dieses historische Foto dürfte neuen Zündstoff in die Debatte um das Sowjetische Ehrenmal auf dem Neuen Markt in Stralsund bringen. Kritikern ist die Gedenkstätte schon lange ein Dorn im Auge, da es den Nordzugang zur St. Marienkirche versperrt. Das Nordportal des Gotteshauses war jedoch auch schon vor dem Bau des Ehrenmals nicht passierbar. Auf dem Foto von 1870 ist zu sehen, wie das Tor damals durch Wohnhäuser versperrt war.

Diese Tatsache könnte den Gegnern des Sowjetdenkmals den Wind aus den Segeln nehmen. Kirchenvertreter fordern seit Jahren eine Umsetzung der Gedenkstätte, um das Nordportal wieder begehbar zu machen.

So soll der aus ihrer Sicht historisch richtige Zustand wiederhergestellt werden. Die Aufnahme aus dem Jahr 1870 gibt nun Anlass, an dieser Argumentation zu zweifeln, denn schon damals war das Portal offenbar versperrt — auch ohne Sowjetisches Ehrenmal.

Das Sowjetische Ehrenmal von 1945 ist eine Kriegsgräberstätte. Es birgt Grabstellen für Soldaten und Angehörige der Roten Armee, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind, und ein Denkmal mit einem Relief, auf dem sich ein Rotarmist und ein Zivilist die Hände reichen.



Alexander Müller

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