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Kleingärten werden Ausbau des Hohen Grabens weichen müssen

Stralsund Kleingärten werden Ausbau des Hohen Grabens weichen müssen

Die beabsichtigte Sanierung des Hohen Grabens an der Stralsunder Feldstraße führt bei Kleingärtnern aus der benachbarten Sparte zu Abriss-Ängsten.

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Dirk Räder, Vereinschef der Kleingartensparte „Süd“ und seine Lebensgefährtin Beate Höll am Hohen Graben, der an dieser Stelle mitten durch die Kleingartenanlage verläuft. Das Gewässer soll saniert werden.

Quelle: Jörg Mattern

Stralsund. Die Hansestadt will den Hohen Graben sanieren lassen. Das bestätigt Stadtsprecher Peter Koslik: „Die naturnahe Umgestaltung des Hohen Grabens im Teilabschnitt zwischen der Feldstraße und Knöchelsöhren ist eine Maßnahme zur Sanierung der Stralsunder Stadtteiche.“

Koslik verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass dieses Vorhaben Bestandteil eines größeren Projekts ist: des Maßnahmenprogramms zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie für die Flussgebietseinheit Warnow/Peene.

Zumindest im Kleingartenverein „Süd“ hat dieses „Maßnahmenprogramm“ für Aufregung gesorgt. Die Gartensparte liegt wie die Nachbarsparte „Am Stellwerk“ in dem betroffenen Bereich zwischen Knöchelsöhren und Feldstraße. Der Hohe Graben läuft daran vorbei, bzw. mittendurch. Gerüchte machten in „Süd“ die Runde, dass im Zuge der Sanierung bis zu acht angrenzende Kleingärten weichen müssen.

„Dazu hat es inzwischen ein Treffen  mit Vertretern der Hansestadt gegeben“, bestätigt Dirk Räder. Der Vorsitzender des Kleingartenvereins „Süd“ spricht von einem „guten Gespräch“. Gemeinsam habe man sich das Problem vor Ort angesehen. „Wir wurden nicht nur angehört, sondern konnten auch unsere Ideen einbringen.“

Im Ergebnis des Treffens hofft Räder nun, die avisierte Einebnung von acht Parzellen auf vier reduzieren zu können. „Wir sind mit den Betroffenen im Gespräch, haben für Notfälle auch noch Reserve-Parzellen in der Sparte.“

Jörg Mattern

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Dirk Räder, Vereinschef der Kleingartensparte „Süd“ und seine Lebensgefährtin Beate Höll am Hohen Graben, der an dieser Stelle verbrettert und zu schmal mitten durch die Kleingartenanlage verläuft.

Vertreter der Sparte „Süd“ versuchen mit der Stadt, Zahl betroffener Parzellen zu begrenzen

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