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Stralsund Kleingärtner ärgern sich über Kreis-Satzung
Vorpommern Stralsund Kleingärtner ärgern sich über Kreis-Satzung
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00:01 04.04.2016

Der Zwang zur doppelten Mülltonne — Zuhause und im Kleingarten — sorgt weiterhin für Ärger in Vorpommern-Rügen. Im Dezember hatte der Kreistag die neue Regelung beschlossen.

Besonders die Einbeziehung der Kleingärtner habe gefehlt, so eine Kritik von Kleingärtnern auf der Sitzung des Kreis-Umweltausschusses. „Ich bin enttäuscht von den Abgeordneten“, sagte Peter Heinemann. Der Rüganer ist in puncto Kleingartenwesen nicht nur auf der Insel aktiv, sondern gehört auch zum Landesverband. „Wir haben 25 000 Kleingärten im Landkreis, warum sind wir nicht einbezogen worden“, fragt Heinemann.

Die Ausschussmitglieder wollten die Kritik so nicht stehen lassen. Bei diesem Thema sei wirklich gekämpft worden, erinnerte Michael Schmidt. Um einen Kompromiss zu finden. Dieser sieht unter anderem vor, dass es keinen Anschlusszwang gibt, aber nachgewiesen werden muss, dass kein Müll anfällt. Andererseits besteht die Wahl zwischen Mülltonne und Mülltüte. Etwas, dass viele Vereine gefordert hatten. Jeder Kleingartenverein müsse nun für sich den besten Weg finden, betonte Bernd Liebelt, Fachgebietsleiter Umweltschutz. Der Ausschussvorsitzende Udo Peters erinnerte daran, dass sich der Ausschuss geeinigt habe, sich die neue Verfahrensweise ein Jahr anzuschauen. „Wir haben auf der Agenda, dass das nach einem Jahr zu prüfen ist“, so der Grammendorfer.

Bei der Sitzung ging es auch um andere Themen der Kleingärtner. Erika Lachowski vom Stralsunder Kreisverband stellte die dortige Situation vor. 66 Vereine seien Mitglied, 55 von ihnen befinden sich in Stralsund. Ein Problem sei der Leerstand. Als positiv habe sich erwiesen, für die Älteren Seniorengärten einzurichten. Peter Schlag

OZ

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