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Stralsund Krankenschwester spendet für Hospiz 15000 Euro
Vorpommern Stralsund Krankenschwester spendet für Hospiz 15000 Euro
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00:00 08.04.2016

Eine Woche nach seiner Eröffnung werden im stationären Hospiz „Gezeiten“ der Hansestadt drei lebensbedrohlich Erkrankte gepflegt. „Das Haus wurde von den Stralsundern gut angenommen“, sagt Anett Mülling vom Träger, den Stralsunder Wohlfahrtseinrichtungen. Sie verweist darauf, dass in der kommenden Woche bereits die nächsten zwei Gäste einziehen werden. Das Hospiz verfügt über acht Betten. Anett Mülling ist auch erfreut über die Resonanz, die die Hospizeröffnung gefunden hat. „Wir haben inzwischen gute Kontakte zur Onkologie der Uni-Klinik Greifswald und dem DRK-Krankenhaus Barthmannshagen“, berichtet sie. Auch der Stralsunder Palliativmediziner Dr. Matthias Henneske betreut mit seinem SAPV-Team die Kranken im stationären Hospiz.

Dietmar Prophet, Pastor im Ruhestand, berichtet im Zusammenhang mit der Hospiz-Eröffnung davon, wie sehr dieses Haus bereits ersehnt wurde. Ilse Strutz, einst Oberschwester am Klinikum der Hansestadt, übergab dem früheren Krankenhausseelsorger Prophet vor ihrem Tod im Jahr 2001 eine Spende in Höhe von 20000 DM. Sie bat den Pastor darum, mit diesem Geld ein künftiges Hospiz am Sund zu unterstützen. Dietmar Prophet legte die Spende an und konnte so dem Förderverein des Hospizes 15000 Euro überreichen. Für ihn war Oberschwester Ilse Strutz nicht nur eine Frau mit einer großen Vision: „Sie wusste vielmehr aus ihrer beruflichen Praxis, wie wichtig ein solches Haus für schwerkranke Menschen in ihren letzten Lebenstagen ist.“

Von Jörg Mattern

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