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Krönnevitzer Stroh-Scheune brennt völlig nieder

Krönnevitz Krönnevitzer Stroh-Scheune brennt völlig nieder

13-Jährige sollen Feuer durch Zigaretten ausgelöst haben — sie haben sich bei der Feuerwehr entschuldigt / Schaden geht in die Hunderttausende

Krönnevitz. Das ist schon makaber: Die Preetzer Feuerwehrleute standen am frühen Samstagabend gegen 17.20 Uhr in Krönnevitz gerade so gemütlich am Osterfeuer, als sie ein paar Meter weiter Qualm aufsteigen sehen. Schnell hatten sie Gewissheit: Die Scheune von Landwirt Deert Rieve stand in Flammen. Sie selbst alarmieren die Leitstelle und hatten längst die Wasserversorgung abgesichert, als die Wehren aus Prohn, Altenpleen, Groß Mohrdorf und Klausdorf am Brandort eintreffen, um das Feuer zu löschen, das Kinder verursacht haben sollen.

Allerdings konnte auch das schnelle Eingreifen der zeitweise 50 Brandbekämpfer um Einsatzleiter und Amtswehrführer Ralf Lange aus Groß Mohrdorf nicht verhindern, dass die 15 mal 30 Meter lange Scheune aus Betonplatten komplett von der Feuerwalze erfasst wurde. Das Gebäude, in dem Stroh lagerte, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Erst am Sonntagmorgen um 9.51 Uhr hieß es „Feuer aus“.

Die Polizei schätzte den Schaden nach ersten Ermittlungen am Samstagabend auf 50000 Euro. „Man kann davon ausgehen, dass das nur der Wert des eingelagerten Strohs ist. Die Halle war zu zwei Dritteln bis unters Dach gefüllt. Man muss ja natürlich auch das Gebäude dazu rechnen“, sagt Thomas Wiechering, Chef der Preetzer Feuerwehr, gegenüber der OZ und geht davon aus, dass der Schaden viel höher liegt. Erst kürzlich hatte in Velgast ein Strohlager gebrannt, da summierte sich das Desaster schnell auf 300000 Euro.

Und wie Anfang Januar in Velgast sollen auch in Krönnevitz Kinder den Brand verursacht haben. „Ein Junge und zwei Mädchen im Alter von 13 Jahren standen vor meiner Tür und haben sich entschuldigt.

Die Drei sagten, dass sie das Feuer nicht absichtlich gelegt haben. Sie hätten dort heimlich geraucht, und dann habe es plötzlich gebrannt“, sagt Wehrleiter Wiechering. Der 28-Jährige rechnet den Kindern, die in Begleitung ihrer Eltern kamen und ihren Fehler bitter bereuten, diesen Schritt hoch an, wie er im Gespräch mit der OZ betonte. Ines Sommer

OZ

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