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Stralsund Küstenringer schlagen sich achtbar
Vorpommern Stralsund Küstenringer schlagen sich achtbar
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21:04 12.06.2018
Die KG Küstenringer, zu der fünf Athleten des FSV Stralsund gehörten, verpasste knapp den Sprung aufs Podest. Quelle: Foto: Eckhardt Wallmuth
Schiffweiler

Mit den deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMM) der Schüler, 14 Jahre und jünger, stand für die Ringer des FSV Stralsund ein besonderer Höhepunkt an. Für die Stralsunder ging es dazu ins fast 1000 Kilometer entfernte saarländische Schiffweiler.

Dabei traten die Sportler, wie beim Sieg in der Jugendliga Nord 2017, als Kampfgemeinschaft Küstenringer an. In der KG vertraten fünf Stralsunder Nachwuchsringer gemeinsam mit Lübtheener, Demminer, Rostocker und Warnemünder Athleten die Farben Mecklenburg-Vorpommerns. Vom FSV Stralsund waren Anton Schneider, Albert Lawrenz, Zelem Zubairaev, Matti Stolt und Henning Löbl mit dabei. Das Team bestritt spannende Duelle, musste sich allerdings im kleinen Finale geschlagen geben. Dennoch war das Wochenende für die Sportler aus dem Norden ein Erfolg.

Trainer Manuel Garolea: „Nach einigen Ausfällen in der Mannschaftsaufstellung haben wir das Maximale an diesem Wochenende erreicht. Mit Platz vier von 15 Teams aus ganz Deutschland können wir sehr zufrieden sein.“

Den Auftaktkampf am Freitag gegen den KSC Hösbach (Hessen) gewannen sie mit 26:12 sicher. Das stärkte das Selbstbewusstsein der jungen Sportler. Sonnabend traf die KG Küstenringer auf den bis dahin amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister KSK Neuss (NRW). Hier entwickelte sich ein Mannschaftsduell, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Die Führung wechselte von Kampf zu Kampf. Am Ende stand es 20:20.

Was das Unentschieden am Ende Wert war, sollte sich noch zeigen. In der dritten Runde hatte die KG ein Freilos und konnte sich die kommenden Mannschaften ansehen und taktisch einstellen. In Runde vier hieß der Gegner KV Riegelsberg (Saarland). Gegen die Mannschaft musste unbedingt ein Sieg her. Mit 21:16 erkämpften sich die Athleten aus MV den Erfolg.

Das Viertelfinale gegen VFK Eiche Radolfzell (Südbaden) war wieder hart umkämpft. Vier Siege reichten nicht und so wurde das Duell mit 16:21 verloren. Der letzte Vorrundenkampf hatte es dann wieder in sich. Trainer Manuel Garolea glaubte gegen Neuss schon ein Wechselbad der Gefühle erlebt zu haben, aber der Kampf gegen den ASV Urloffen (Südbaden) entwickelte sich noch dramatischer. Am Ende stand es 20:20.

Jetzt musste das Regelbuch rausgeholt werden, und das besagte, dass die KG Küstenringer mehr Schultersiege erkämpfte und somit zur großen Freude der Trainer und Athleten ins kleine Finale einzog.

Hier wartete ein hochmotivierter guter „Bekannter“ aus einigen Mannschaftskämpfen, der SV Luftfahrt Berlin. Konnte die KG Küstenringer die Berliner noch im vorigen Jahr in der Jugendliga besiegen, so mussten sie sich in diesem Jahr mit veränderter Mannschaft mit 24:13 geschlagen geben.

ew

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