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Auf den Spuren eines Malers und Puppenspielers

Hiddensee Auf den Spuren eines Malers und Puppenspielers

Auf Hiddensee wird heute an Max Nikolaus Niemeier erinnert

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Karl Huck wird vor Niemeiers einstigem Haus in Vitte ein Stück über das Leben des Malers und Puppenspielers aufführen.

Quelle: Wiebke Volksdorf

Hiddensee. Sein Name ist selbst vielen Hiddenseern und Stammgästen der Insel nicht geläufig. Es sind wenige Spuren, die Max Nikolaus Niemeier auf der Insel hinterlassen hat. Dabei ist eines seiner Werke zu einem Touristenmagneten geworden: Der Maler hat die Decke der Kirche in Kloster mit den bekannten Blumenmotiven gestaltet und so den Rosenhimmel geschaffen.

„Er hat Blumen offenbar geliebt“, sagt Karl Huck von der Seebühne Hiddensee über seinen Berufskollegen. Denn wie Huck heute hat seinerzeit auch Niemeier die Bewohner und Besucher der Insel mit seinem Puppenspiel verzaubert. Zu Reichtum ist der Maler, der von 1919 bis 1934 auf dem söten Länneken lebte, dort nie gekommen. Für das Bemalen der Kirchendecke erließ man ihm die Kirchensteuer bis ans Lebensende. Und auch mit seinem Puppenspiel konnte er keine materiellen Schätze anhäufen: Die kleinen und großen Besucher brachten zu den Vorstellungen statt Geld eine Kohle, Kartoffeln oder einen Apfel als Eintritt mit. Mehr über das Leben des Mannes erfahren die Insulaner und Gäste heute an verschiedenen Stationen. An Niemeiers einstigem Wohnhaus am Vitter Norderende, das seinerzeit die Hausnummer 5, heute die Nummer 90 trägt, wird Karl Huck ab 15.30 Uhr in die Rolle seines früheren Kollegen schlüpfen und Episoden aus dessen Leben erzählen. Die Archivarin und Leiterin des Hiddenseer Heimatmuseums wird eine Stunde später, also um 16.30 Uhr, vor der Einrichtung in Kloster Biografisches über Niemeier berichten und Fotos zeigen. Das Museum hatte vor drei Jahren Niemeiers Bild „Das Spukhaus“ erworben, das in diesem Jahr auf der Titelseite des Gastgeberkatalogs der Insel zu sehen ist. Nach dem Stopp am Museum geht es weiter zur Kirche, wo Pastor Konrad Glöckner die Gäste nicht nur zum Zählen der Rosen an der Decke erwartet. mt

OZ

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