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„De Prohner Hafengäng“ lädt ein zum Chortreffen

Prohn „De Prohner Hafengäng“ lädt ein zum Chortreffen

Zum 10. Geburtstag des Ensembles wird am Samstag auf der Hafeninsel in Stralsund mit anderen Sängern gemeinsam gefeiert

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„De Prohner Hafengäng“ gab sich 2006 bei der Gründung diesen Namen, weil man sich zuvor gern beim Feiern im kleinen Hafen in Klein Damitz getroffen und dabei natürlich viele Lieder gesungen hat. Morgen feiern die singenden Seeleute mit anderen Chören auf der Hafeninsel in Stralsund Geburtstag.

Quelle: Christian Rödel

Prohn. Sie sind längst bekannt in unserer Region und sicher auch darüber hinaus – die sangesfreudigen Seeleute der „Prohner Hafengäng“. Sie nennen ihren Shantychor nach seinem Ursprungsort – alles hatte nämlich im kleinen Prohner Anglerhafen von Klein-Damitz am Strelasund angefangen. Aus einer Laune heraus hatte man beim gemütlichen Feiern vor nunmehr zehn Jahren die Idee, einen Chor zu gründen.

 

OZ-Bild

So ein Chor- treffen haben wir uns immer gewünscht.“Dr. Hans Lang (75)

Dass die meisten Sänger heute aus der Hansestadt kommen, ändert nichts – den Shantys bleiben die Männer treu. Immerhin 34 Sänger gehören jetzt dazu. Geprobt wird eigentlich am Hafen, doch jetzt wird es zu eng dort, also geht es einmal die Woche ins Prohner Sportforum. Chorleiter ist Hans Löbnitz, der 40 Jahre am Theater Vorpommern sang und zudem in der „Späldäl“ Regisseur-Aufgaben übernimmt.

Mittlerweile kamen schon viele Konzerte zusammen, fast 60 Auftritte im Jahr gestalten die Hobbymusiker. „Letztes Jahr standen wir sogar 68-mal auf einer Bühne. Es macht uns einfach immer noch großen Spaß, sagt Hans Lang aus Prohn. Der 75-Jährige, vielen als Tierarzt bekannt, hat schon im Kindesalter das Singen zu seinem Hobby gemacht. „Und auch heute macht das Singen gute Laune, schon morgens, wenn ich mit meinem Hund um den Prohner See marschiere.“ Und einmal in der Woche geht Hans Lang ins Seniorenheim und singt mit den Bewohnern. „Das sind immer wunderschöne zwei Stunden“, sagt der Doktor.

Zehnter Geburtstag – das ist für den Chor ein denkwürdiges Ereignis, und zu einem solchen wollen sie es auch für die Stralsunder und ihre vielen Sommergäste machen. Zahlreiche Freunde haben sich die Sänger um ihren Vereinsvorsitzenden Hans Lang zum Geburtstag eingeladen.

Ein richtiges Chortreffen – das war schon immer der Traum der „Hafengäng“. So werden jetzt am Wochenende fünf weitere maritim orientierte Chöre zum traditionellen „Seglarträff“ auf der Steinernen Fischbrücke im Stralsunder Hafen erwartet. „De Prerowstromer“, der Shantychor Karlshagen, die „Rostocker Breitlings“, der Shantychor Berlin und die „Blowboys“ aus Rostock werden die singenden Gratulanten sein. Jeder Chor gibt ein Konzert von etwa 45 Minuten, dazwischen wird die Bühne umgebaut. Zwei „Sägefische“ führen durchs Programm. Zum Abschluss wollen alle Chöre gemeinsam musikalisch die Ostseewellen an den Strand trecken lassen.

Die Bühne kostet 1500 Euro, auch die Chöre bekommen eine kleine „Startprämie“ – wie bezahlt das die „Hafengäng“, die übrigens auch ein Verein ist? „Na, wir haben bei unseren 68 Auftritten im letzten Jahr ja auch was verdient, und das setzen wir für unseren Traum vom Chortreffen ein“, sagt Vereinsvorsitzender Dr. Hans Lang im Gespräch mit der OZ.

„Wir alle freuen uns auf ein außergewöhnliches Chorkonzert. Es findet am Sonnabend auf der Hafeninsel statt. Wir laden dazu von 13 bis 19 Uhr recht herzlich ein“, sagt Eberhard Gärtner von der „Hafengäng“ und hofft ebenso wie seine Sänger-Kollegen auf ein tolles Publikum – und gemütliche Stunden mit den anderen Chören.

Ines Sommer

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