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Die Puppe mit den Glasaugen

Stralsund Die Puppe mit den Glasaugen

Spielzeugschau im Stralsund Museum zeigt 450 Exponate

Stralsund. „Alles spielt!“ – So heißt die aktuelle große Sonderausstellung für die ganze Familie im Stralsund Museum. Mehr als 450 Exponate lassen nicht nur Kindheitserinnerungen wach werden sondern laden zum Spielen ein.

 

OZ-Bild

Das Stralsund Museum lässt die Puppen tanzen.

Quelle: privat

Das Puppengeschäft blühte seit etwa 1830 auf. Das Spiel mit Puppen stand bei der Erziehung der Mädchen bis in das 20. Jahrhundert für Mütterlichkeit. Viele Porzellanhersteller produzierten nun Puppenköpfe.

Weißes, glasiertes Material (China head) und Biskuit-Porzellan lösten Holz, Wachs und Papiermaché ab, das noch für die Gliedmaßen der Puppen Verwendung fand. Puppenkörper bestanden aus Leder oder „Composition“ – einer Mischmasse aus Faserbrei und Leim. Gliederpuppen besaßen Kugelgelenke aus Holz.

Die Hersteller versahen ihre Produkte mit Marken, eingraviert auf dem Hinterkopf oder dem Nacken der Puppe. Moderne Kunststoffe wie PVC ersetzten seit den 1960er-Jahren die zerbrechlichen Materialien wie Zelluloid.

Zu sehen ist die Markenpuppe von Adolf Hülss aus Waltershausen in der aktuellen Schau. Besonderes Kennzeichen dieses Ausstellungsstückes ist ein Kurbelkopf aus Biskuitporzellan der Firma Simon &

Halbig. Die Puppe hat Glasschlafaugen und trägt eine Echthaarperücke. Hergestellt wurde sie Anfang des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung „Alles spielt!“ befindet sich im Katharinenkloster in der Mönchstraße und kann täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Bis zum 30. Oktober hat die Spielzeugschau geöffnet.

OZ

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