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Donner aus der Dose und Selfie mit Elfie

Zingst Donner aus der Dose und Selfie mit Elfie

Zingster Lichtermeer mit einer Show aus Feuer, Licht und Laser begeistert 40 000 Besucher

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Bühnenprogramme und Lasershow zogen bereits am ersten Tag zum Auftakt über 10 000 Besucher an. Fotos (2): Susanne Retzlaff

Zingst. Prasselnder Regen, heulender Orkan, tosende See. Ab und zu dringt der Schrei einer Möwe durch das Knattern der befreiten Segel, in denen sich grelle Blitze fangen:

OZ-Bild

Zingster Lichtermeer mit einer Show aus Feuer, Licht und Laser begeistert 40 000 Besucher

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Ich bin sprachlos, so etwas habe ich noch nicht gesehen.“ Brigitta Krauledat, Besucherin des Zingster Lichtermeers aus Hamburg

Das Zingster Lichtermeer lockte zum Saisonausklang bis zum Sonntag viele Urlauber aber auch zahlreiche Einheimische an. Tausende kamen.

Die Besucher erlebten, wie der Donner mit der Brandung um die Wette grollte, Nebelschwaden wabern um das Geisterschiff, das am Kurhaus gestrandet war. Da krabbelten ja wirklich kleine Klabauters in den Tauen. Und deren Eltern genossen das abendliche Unwetter „aus der Dose“, während am Ende der Seebrücke die Tauchglocke wie ein magisches Ei in verschiedenen Farben schimmerte.

Der Sturm flaute ab, als Dave Bo vom hohen Balkon des Steigenberger Hotels aus sein Saxophon an die Lippen setzte. Warm und satt erklang der schnurrende Sound des Instruments. Wo eben noch wilde Comic-Szenen die Fassade zierten, erstrahlte nun der Musiker neben dem blauen Planeten vor sternenklarem Universum und brachte die Szene zum Schwingen.

So konnten sich fast unbemerkt drei Breitlings wohl vom Geisterschiff retten und zum Fischmarkt durchschlagen, wo sie als Old Shantymen mit maritimem Kraftgesang die Passagiere zum Schunkeln brachten: „Heja, heja Steuermann, der Kahn, der fängt zu schaukeln an ..." bis beim Feuersturm die Funken flogen, als die Titanen mit den Flammen um die Wette tanzten.

„Ich bin sprachlos, so etwas habe ich noch nicht gesehen“, staunte Brigitta Krauledat. Die Hamburgerin hatte mit den Enkeln Kian und Aidan, ihrer Tochter Ina aus Wismar und ihrem Mann Helmut einen Abstecher nach Zingst unternommen.

Straßen und Plätze waren illuminiert, Bäume und Sträucher wurden zum nebligen Geisterpark, an der Kirchenwand schaute Christophorus in flackerndes Kerzenlicht, bewegte Projektionen ließen Sterne über Häuser huschen, Fassaden lösten sich in Hintergrund und Himmel auf, Dimensionen verschoben sich, ein neues Raumgefühl entsteht. Strand- und Hafenstraße waren kaum wieder zu erkennen, Leckereien lockten in Schlemmerzelten und an Straßenecken, Elfen und Feen hielten Autofahrer an und verführten Gäste zum „Selfie mit Elfie“.

Gutes Timing der Bühnen-Shows, überwiegend hautnahes Erleben bei entspannter Atmosphäre – etwa 10000 Gäste schlenderten allein zum Auftakt durch Zingst und sahen das Ostseebad mit neuen Augen. Am Ende sahen rund 40000 Gäste die faszinierende Show. Mit soviel Resonanz hatte nicht einmal Ralf-Peter Krüger, Geschäftsführer der Zingster Kur- und Tourismus GmbH, zu rechnen gewagt. „Fast so eng wie im Sommer“, freute er sich über den tollen Start des Pilotprojekts.

Susanne Retzlaff

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